In seinem Buch „Haltung“ rechnete der ehemalige Vizekanzler Reinhold Mitterlehner nach seiner vom heutigen Bundeskanzler Kurz und seinen Freunden hinter den Kulissen eingefädelten Demontierung deutlich ab. Als sachorientierter Politiker mit Handschlagqualität und ohne machtpolitische Verbiegungen war Mitterlehner weit weg vom Populismus der heutigen Regierung. Ehemalige ÖVP-Granden, die bis heute ein reserviertes Verhältnis zur türkisen Neuauflage haben, erwachen zu neuem Leben. Dass sich Postenbesetzungen nach Beziehungen statt nach Qualifikation bitter rächen werden, war für viele zu erwarten. Mit der zunehmenden Regierungskrise, mehreren sichtbar überforderten Regierungsmitgliedern, dem Konflikt mit den westlichen tiefschwarzen Bundesländern und der stark schwindenden Zustimmung für den türkisen Kanzler entstehen in der ÖVP sichtbare Risse zwischen Türkisen und eingefleischten Schwarzen. Für sie ist die Abschiebung von Kindern und der Rechtsruck in der Partei weit entfernt von den christlich-sozialen Werten, welche stets im Fundament der ÖVP verankert waren. Mit den Wahlsiegen konnte BK Kurz bisher die Kritiker in seiner Partei besänftigen. Nunmehr, wo durch dilettantische Fehler der Regierung das Wasser bis zum Hals steht und der Stern des Kanzlers zu verblassen beginnt, werden die offenen Rechnungen innerhalb der ÖVP wieder hervorgeholt. Nachdem Kurz schon die Regierungen mit der SPÖ und der FPÖ hatte platzen lassen, hätten die Wähler wenig Verständnis, wenn nun auch noch die türkis-grüne Koalition von ihm beendet werden würde. So steht er nicht nur bei seinem grünen Regierungspartner, sondern auch in seiner Partei mit dem Rücken zur Wand!
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