Über die Stellungnahme von Kardinal Schönborn zur Diskussion über Kreuze in den Krankenzimmern kann man sich nur wundern: Man müsse die Entscheidung (des Krankenhauses Nord), in den Krankenzimmern keine Kreuze (sondern Birkenwald-Bilder) aufzuhängen, akzeptieren, da Spitäler Dienstleistungsbetriebe seien. Während verschiedene Politiker sich dezidiert für den Verbleib der Kreuze einsetzen, vermisst man das Engagement des Erzbischofs für den Glauben, den er an führender Stelle vertritt. Er hätte sagen müssen, dass das Kreuz nicht nur ein Symbol, sondern das Zentrum des christlichen Glaubens ist, dem immer noch mehr als die Hälfte der Österreicher angehört. Es besagt: Gott ist Mensch geworden und hat aus Liebe zu uns Menschen den Kreuzestod auf sich genommen. Gerade in der Krankheit kann und soll das Kreuz Trost und Halt geben. Wer sich dadurch diskriminiert fühlt, sollte auch nicht in ländlichen Gegenden wandern, wo Wegkreuze und Kapellen den Weg säumen, oder Berge besteigen, die ein Gipfelkreuz krönt, wie es in Österreich seit Jahrhunderten üblich ist.
Mag. Waltraud Kreunz, Eggersdorf
Erschienen am So, 9.2.2020
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