Wenn der Zug abgefahren ist, muss man auf einen „neuen aufspringen“. Es ist sehr löblich, wenn sich die SPÖ für eine Sonderprüfung des Schrott-AKW Mochovce einsetzt. Die von der „Krone“ aufgedeckten Mängel und die daraus resultierenden Überprüfungen zu forcieren ist anscheinend eine Notwendigkeit. Aber ich glaube, nein, ich weiß, kein Staat wird Atomkraftwerke wegen irgendwelcher „Einwände“ von „außen“ stilllegen. Besonders bemerkenswert die Forderungen an den slowakischen Ministerpräsidenten: volle Transparenz und eine Sonderprüfung der problematischen Bohrarbeiten sowie die Durchführung einer neuerlichen Umweltverträglichkeitsprüfung. Hat da irgendjemand Tschernobyl und Fukushima vergessen? Atomkraftwerke und Umweltverträglichkeit – ein Paradoxon der Sonderklasse. Aber wenn es möglich ist, dass in Frankreich von einem „grünen Atomstrom“ gesprochen wird, ja dann haben wir den Stein der Weisen für die Energie ja gefunden. An die SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner: Sie wissen genau, dass es keine Einmischung in die slowakische Energiegewinnung gibt. Also, was bleibt? Eine durchschaubare „Aktion“, die von den Problemen in der SPÖ „ablenken“ soll. Lösen Sie die Probleme in der SPÖ, diese sind eventuell leichter zu lösen als eine Umweltverträglichkeitsprüfung in der Atomruine Mochovce.
Gerhard Forgatsch, Wien
Erschienen am Do, 2.1.2020
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