Die Kärntner Slowenin Dr. Angelika Mlinar hat es geschafft, mit österreichischem Pass zur Kohäsionsministerin in Slowenien angelobt zu werden. Kein Aufschrei der österreichischen Medien und Parteien, allen voran der Neos, für die sie zuletzt in Brüssel gesessen ist. Dabei ist die Karriere von Dr. Mlinar umso erstaunlicher, als sie von 2009 bis 2014 noch Bundessprecherin des LIF von Dr. Frischenschlager (vormals FPÖ) war. Und nunmehr erklärt Dr. Mlinar bei ihrer Antrittsrede im slowenischen Parlament, dass sie sich für das Wohl der Slowenen (!) einsetzen wolle. Österreich, ihr bisheriger „Futtertrog“, ist von ihr dabei vergessen worden. Die slowenische Opposition hat bei ihrer Angelobung geschäumt. Der slowenische Premier Sarec lapidar dazu: „Es ist eine Tücke der Geschichte, der Kärntner Volksabstimmung 1920, dass Fr. Mlinar auf der anderen Seite der Grenze geboren wurde.“ Und überhaupt wird der österreichischen Forderung, die Altösterreicher auf slowenischem Staatsgebiet als autochtone Minderheit anzuerkennen, nicht entsprochen, wiewohl italienische und ungarische Minderheiten in Slowenien Minderheitenstatus besitzen. Wo ist da der Aufschrei der Medien und der Parteien ob dieser „Doppelzüngigkeit“, mit zwei Staatsbürgerschaften für zwei Länder in jeweils zwei Volksvertretungen tätig zu sein. Das ist keine Kohäsion, sondern Provokation, allen voran der Kärntner Bevölkerung. Was sagt Fr. Mag. Meinl-Reisinger dazu, auch wenn die Partei der Neos „Das neue Österreich und Liberales Forum“ heißt, aber mit Dr. Mlinar und dem slowenischen Premier (vormals ein Komiker!) eine Kandidatin einer Mitte-links-orientierten Partei in ihren Reihen hat? Wohin führt das Österreich?
Mag. Klaus Pöckh, Brunn am Gebirge
Erschienen am Do, 2.1.2020
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