. . . sangen wir einst im Frühling, als wir noch Kinder waren. Heute spricht man schon von einem „stummen Frühling“, weil das fröhliche Singen und Zwitschern dieser lieblichen Tiere in vielen Wäldern, Wiesen und Gärten oft schon verstummt ist. Der „moderne“ Mensch hat mit Pestiziden und anderen Vergewaltigungen der Natur bereits einen großen Teil der früher heimischen Vogelpopulation vernichtet. Einer der größten Verbrecher des vorigen Jahrhunderts neben Hitler und Stalin, Mao Tsetung, hat die Chinesen seinerzeit aufgefordert, alle Spatzen zu töten, weil er der blödsinnigen Meinung war, die Sperlinge würden die ganze Getreideernte auffressen – und das dumme Volk gehorchte und rottete diese harmlosen Piepmatze aus. Die Folge war eine schreckliche Insektenplage, die Ernte fiel aus, und eine Hungersnot kostete 30 Millionen Menschen das Leben. Bei uns werden die gefiederten Freunde zwar nicht „persönlich“ abgemurkst, aber auf andere Weise vernichtet, daher können wir heute schon eine neue Version des alten Kinderliedes singen: „Alle Vöglein sind schon weg durch den Pestizidendreck.“
Franz Weinpolter, Wien
Erschienen am Mo, 26.3.2018
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