Ehemalige Politiker sind in der Wirtschaft gefragt. Sie verfügen meist über gute Beziehungen, sind gut informiert, redegewandt und haben ein sicheres Auftreten. Oft reichen ein paar Jahre in der Spitzenpolitik für einen lukrativen Job. Diese Herrschaften wechseln später zu Konzernen, sie werden Aufsichtsräte bei Versicherungen und Banken oder einfach nur Berater. Wichtig ist die Kohle, wenn das Salär passt, heuern sie bei Firmen an, die sie einst scharf kritisierten. Auch ehemalige Politiker müssen schließlich leben. Ich sehe das nicht so dramatisch, es gibt noch ganz andere Ungereimtheiten. Wir hatten in Österreich schon etliche Minister, die sich nebenbei noch etwas dazuverdienten. Zum Beispiel ein Herr, der im Nebenerwerb Pharma-Unternehmer war, ein Finanzminister war sogar nebenbei Steuerberater mit eigener Kanzlei. Vom Gesetz her alles ganz legal, doch die Optik leidet ein wenig. Vielleicht sind unsere Minister nicht ausgelastet oder sie bekommen einfach ihren Kropf nicht voll. Es gäbe noch viele Fragen.
Werner Schupfer, Attnang-Puchheim
Erschienen am Mi, 7.3.2018
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