Der österreichische Meister steht damit vor dem Heimspiel am Sonntag mit dem Rücken zur Wand und muss nun alle drei ausstehenden Spiele gewinnen, um doch noch den zweiten Titel der Saison zu holen.
Wie schon am Dienstag in Salzburg ging die Heimmannschaft mit 2:0 in Führung, Intranuovo (3.) nach einem Idealpass von Mitchell im Powerplay und Zupancic (14.) aus einem Nachschuss bewiesen Treffsicherheit. Die Salzburger hatte bis dahin einige gute Chancen ausgelassen und fanden auch danach einige Einschussmöglichkeiten vor, blieben aber ohne Torerfolg. Nach der ersten Drittelpause erhöhte Yarema (23.), dem von der Salzburger Defensive zwei Nachschüsse zugestanden wurden, auf 3:0.
Die Mozartstädter kamen aber noch in derselben Minute durch Marco Pewal zum Anschlusstreffer, der allerdings erst nach Videostudium der Referees feststand. Laibachs Torhüter Westlund verletzte sich bei der umstrittenen Aktion und musste kurz darauf vom Eis.
"Bullen" können Überlegenheit nicht in Tore ummünzen
Trotz Überlegenheit der "Bullen" waren es in der 28. Minute aber wieder die Laibacher, die jubeln durften. Verteidiger Mitchell wurde von Elik mit einem Billard-Pass über die Bande ideal frei gespielt und verwertete alleine auf Salzburg-Torhüter Divis zufahrend routiniert. Laibach-Ersatztormann Mohoric erwies sich danach bei einem Dutzend Torschüsse als sicherer Rückhalt.
Zu Beginn des Schlussdrittels ließ Matthias Trattnig mit dem 2:4 in der 44. Minute die Hoffnung auf eine Wende aufleben, der Nationalspieler traf nach Zuspiel von Josh Green. Fünf Minuten vor dem Ende machten es die Salzburger mit ihrem dritten Tor noch einmal spannend, wieder war es Trattnig, der gegen die nun defensiv spielenden Slowenen mit einem Schlagschuss ins Kreuzeck traf. Laibach brachte den knappen Vorsprung mit größtem Einsatz über die Distanz. "War eine tolle Leistung unserer Mannschaft, die Serie ist aber noch weit weg von einer Entscheidung, die Salzburger werden nicht aufgeben", warnte Laibach-Trainer Mike Posma.
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