Freitag um 11.52 Uhr hatte der Kassier den Alarm ausgelöst: Ein etwa 40-jähriger, schwarz gekleideter Mann hatte ihn mit einer Pistole bedroht und in gutem Deutsch mit ausländischem Akzent gemeint: „Ganz ruhig, ganz ruhig - es passiert Ihnen nichts. Wir brauchen das Geld!“ Sein jüngerer Komplize griff in die Kassenlade, raffte Geldscheine zusammen und stopfte sie in einen Rucksack. Dann verließen die Räuber die Bank, spazierten unauffällig über den Hauptplatz und stiegen im Bereich Stadtplatz 13-15 in einen dunklen Wagen.
So erfolglos wie in Vöcklabruck blieb die Fahndung auch in Linz. Hier überfielen um 17.55 Uhr zwei mit Kapuzen-Jacken bekleidete Burschen mit einem Messer eine Trafik in der Unionstraße. Einer, der eine Plastikmaske vorm Gesicht hatte, schrie den Angestellten in ausländischem Akzent an: „Geld her, Geld her!“ Dann stopften sie die Beute in ein Plastiksackerl.
Heuer wurde von 7 Banküberfällen (100.000 Euro Beute in der Raiba Allhaming und 50.000 Euro Beute in der Post Linz-Ebelsberg) in Oberösterreich nur einer aufgeklärt. Auch drei Überfälle auf Linzer Wettbüros, vergangenen Dienstag wurde eine Kellnerin (21) verletzt, sind ungeklärt.
Foto: Horst Einöder
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