"Der betroffene Zuschauer hat entgegen der Zeitungsmeldungen keine Kopfverletzungen erlitten", sagte VSV-Obmann Giuseppe Mion. Er sei aber ins Krankenhaus gebracht worden und habe den Vorfall zur Anzeige gebracht. Wegen seines Verhaltens wurde gegen den 40 Jahre alten Mann ein "polizeilicher Hallenverweis" bis vorerst Ende Jänner ausgesprochen, erklärte Mion.
Die Polizei bestätigte die Version Mions: "Es handelt sich um leichte Verletzungen im Bereich der linken Hand", erklärte Rainer Dionisio, Sprecher des Landepolizeikommandos. Die Anzeige richte sich gegen drei Wiener Spieler. Einer soll den Arm des Fans, der die Abdeckung der Spielerbank erklommen hatte, festgehalten haben, die beiden anderen mit ihren Stöcken zugeschlagen haben.
Fehlpfiff als Ursache des Skandals
Latusa und andere Spieler der Capitals hätten ihrerseits die Zuseher provoziert, es werde in diesem Zusammenhang Anzeigen gegen weitere Wiener Cracks geben, kündigte Mion an. "Die Provokationen der Wiener sind auf Dauer nicht akzeptabel, mit anderen Mannschaften haben wir im Bereich der Spielerbank keine Probleme", sagte der Vereinsobmann. Ausgegangen sei die Eskalation ursprünglich von einer Fehlentscheidung des Schiedsrichters Pavel Cervenak in der Schlussphase des Matches, meinte Mion.
Ein Versagen des eigenen Ordnerdienstes kann der VSV-Obmann nicht erkennen. "Es waren vier Ordner vor Ort, die den Fan zurückgezogen haben", meinte Mion. Nur hätten Spieler ihrerseits den Mann auf der anderen Seite - in Richtung Spielerbank - gezogen. "Wir haben den Ordnerdienst zu Beginn dieser Saison verdoppelt", betonte der Funktionär. Ausschreitungen hätten im Sport nichts verloren, sagte Mion.
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