Im Sölden-Riesentorlauf bereits gut in Form präsentiert haben sich von den besten Slalomläufern der Vorsaison neben Raich (4.) auch Mölgg (6.) und Berthod (11.). Großartig mit dabei war als Dritter der Finne Kalle Palander, der dem abgesagten Heim-Rennen in Levi nachtrauert ("Natürlich bin ich enttäuscht"), aber auch warnt: "Ich bin seit Jahren im Slalom nicht mehr so gut drauf wie jetzt."
Der Weltmeister von 1999 ist auf der Reiteralm noch nie gefahren, Raich kennt das beliebte Trainingsgebiet des ÖSV nur zu gut: "Wir trainieren oft da, aber die anderen auch. Das muss kein Nachteil sein." Der Pitztaler könnte sich die Gesamtweltcup-Führung des norwegischen Sölden-Siegers Aksel Lund Svindal holen und als Spitzenreiter zu den Überseerennen reisen.
Österreichs Herren haben diese Woche in Haus im Ennstal, das bei der Vergabe der abgesagten Levi-Rennen gegen die Reiteralm das Nachsehen hatte, trainiert. Mario Matt, der Weltmeister von 2001 und 2007, hätte gegen eine Machtdemonstration seinerseits gleich zu Saisonbeginn nichts einzuwenden. "Ich möchte ganz vorne mit dabei sein, meine Form stimmt. Und ich hoffe, dass ich meine Trainingsleistungen auch im Rennen umsetzen kann." Vom Training her hat er natürlich beste Hang-Kenntnisse, gestartet wird auf der Gasselhöhe im Steilstück.
Auf der Reiteralm wohl fühlt sich auch Ex-Weltmeister Ivica Kostelic, der im Vorjahr die Super-Kombination vor dem Österreicher Romed Baumann und dem Franzosen Pierrick Bourgeat für sich entschieden hat. Raich war Zehnter geworden. "Seit meinem Sieg habe ich natürlich sehr gute Erinnerungen. Ich habe jetzt vier Tage am Mölltaler Gletscher auf Kunstschnee trainiert und werde am Donnerstag und Freitag noch einmal am Mölltaler Gletscher trainieren. Ich bin mit meiner Form sehr zufrieden und erwarte mir zum Slalom-Auftakt ein gutes Ergebnis", meinte der Kroate.








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