So, 22. Juli 2018

Buben missbraucht

02.06.2008 09:24

Kinderschänderprozess auf Oktober vertagt

Der Kinderschänderprozess gegen einen Kanadier ist in Thailand am Montag nach wenigen Stunden auf Oktober vertagt worden. Dem wegen Entführung, Kinderschändung und Kinderpornografie angeklagten Mann wird vorgeworfen, über Jahre hinweg Hunderte Kinder sexuell missbraucht zu haben. Der 33-Jährige, der kahlgeschoren und in einer orangefarbenen Gefängnisuniform vor dem Richter erschien, weist alle Vorwürfe zurück.

Nach einem einmaligen weltweiten Fahndungsaufruf von Interpol war Christopher Paul Neil am 19. Oktober vergangenen Jahres in einem Versteck nördlich von Bangkok aufgespürt worden. Er hatte Bilder von sich beim Missbrauch von Kindern ins Internet gestellt.

Der 33-Jährige hatte sein Gesicht unkenntlich gemacht, doch gelang es Beamten des Bundeskriminalamts (BKA), die Verfremdung aufzulösen und ein Fahndungsbild zu erstellen. Die Festnahme gelang innerhalb von Tagen.

Obwohl sich in Thailand mehrere Buben als Opfer gemeldet hatten, weist Neil - er arbeitete als Englisch-Lehrer in Asien, zunächst in Thailand, zuletzt in Südkorea - nach wie vor alle Schuld von sich. Ihm drohen bei einer Verurteilung 20 Jahre Haft.

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