Hausgeräte-Messe

Gar nicht trockene Neuigkeiten

Wohnkrone News
27.09.2007 15:37
Hausgeräte, die nicht nur Arbeit abnehmen, sondern vor allem auch Zeit sparen, sind voll im Kommen, etwa Wäschetrockner mit allen Raffinessen. Flüsterleise und eiskalt soll es künftig in den heimischen Küchen zugehen. Auf der „Futura 2007“ in Salzburg präsentierten die führenden Hausgeräte-Hersteller Innovationen und Trends in Sachen Elektro-Haushaltshelfer.

Viel beachteter Star der beliebten Fachmesse, auf der sich alljährlich mehr als 10.000 Elektro- und Möbelhändler über aktuelle Highlights informieren, war der Wäschetrockner. Lange Zeit wenig beachtet, oder als zwar luxuriöses, aber dementsprechend unnötiges Zusatzgerät abgetan, steigt jährlich seine Beliebtheit. Immerhin setzten im vergangenen Jahr schon beachtliche 40 Prozent der heimischen Haushalte auf den trockenen Helfer (im Vergleich: 2003: 32 Prozent).

Dieser Trend soll sich künftig noch verstärken, und so verfügt der  Wäschetrockner von heute über eine Reihe sehr angenehmer Zusatzplus. „Bügeln war gestern“ ist eines der angenehmsten davon. Denn mehr als zwei Arbeitswochen im Jahr verbringen Österreicher mit Bügeln. Ein spezieller Knitterschutz moderner Wäschetrockner, mit dessen Hilfe die Falten beim Trocknen extrem reduziert werden, spart schon einmal einen Großteil der oft lästigen Bügelarbeit ein. Noch perfekter geht’s dann mit eigenen Bügel- und Glättprogrammen, die nur acht bis fünfundzwanzig Minuten dauern, in dieser Zeit jedoch bis zu fünf Hemden schaffen.

„Anti-Aging“-Programme für die Wäsche
Heißer Dampf tut richtig gut. Nicht nur dem Menschen bei Verkühlungen, sondern auch der Wäsche. Denn während eines Wasch- oder Trockenprogrammes wird 80 bis 90 Grad heißer Wasserdampf zugeführt. Das schont die Kleidungsstücke, tötet zusätzlich Keime ab, entfernt unangenehme, hartnäckige Gerüche, lockert die Fasern auf und minimiert die Falten. Auch das Auffrischen von Wäscheteilen ist auf diese Weise möglich. Ein wahres Jungbrunnen-Programm also.

Vor allem für Herbst und Winter topaktuell ist das Waschen und Trocknen von Wollstücken. Dass Handwäsche längst nicht mehr wirklich Handwäsche sein muss, sondern durch eigene Programme moderner Waschmaschinen erledigt werden kann, ist in vielen Haushalten schon selbstverständlich. Bleibt die Frage nach dem lästigen Trocknen. Wolle soll ja nach Möglichkeit tropfnass und vorsichtig im Liegen getrocknet werden, was manchmal auch, je nach Wollqualität, einige Tage dauern kann. Spezielle Wollprogramme im Trockner machen es schneller und besser. Entweder die Wolle wird im Finish aufgeplustert und dadurch ganz besonders weich oder von Anfang bis Ende im Wollkorb bei niederen Temperaturen besonders vorsichtig getrocknet.

Spricht eigentlich alles für einen modernen Trockner – sofern man Platz für ihn hat und auch über das nötige Kleingeld für die Anschaffung verfügt.

Eiskalte Neuigkeiten und stille Trends
Aber auch in den Küchen tut sich einiges. Jeder kennt das Problem: Getränke sollen schnell gekühlt werden. Ab in das Gefrierfach und dann hoffentlich nicht vergessen, rechtzeitig wieder herauszunehmen, lautete bisher die Regel für Schnell-Kühlung. Das soll nun professioneller werden, und so verfügen manche Kühlgeräte-Modelle über ein Expressfach eigens für Getränke, die sechs Mal schneller als normale Kühlfächer und um 30 Prozent rascher als im Gefrierfach kühlen.

Besonders viel hat sich bei den Herstellern auch bei der Geräuschdämmung getan. Mit Geräuschwerten von 41 bis 50 Dezibel sind die neuen Geschirrspüler fast nicht mehr zu hören.

Energiesparmeister und Umweltschutz
Rechnung getragen wird von den Herstellern natürlich auch der Umweltdiskussion. Vor allem Kühl- und Gefriergeräte punkten heuer durch einen extrem geringen Stromverbrauch. Kurzprogramme tragen ein Übriges dazu bei, dass Umwelt und Brieftasche geschont werden.

Viel Beachtung fanden auf der Futura auch Waschmaschinen, die nicht nur an kaltes (Trink-)Wasser, sondern auch an einen zusätzlichen Wasserzulauf angeschlossen werden können. Die Nutzung von Brunnenwasser spart 41 Prozent, die Nutzung von Regenwasser sogar bis zu 70 Prozent an Trinkwasser. Mit einem speziellen Warmwasseranschluss für das „Koch-/Buntwäscheprogramm“ werden bis zu 40 Prozent Strom für die Warmwasseraufbereitung eingespart.

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