14.09.2007 20:11 |

Luftzwischenfall

Britische Jets fangen russische Bomber ab

Am Freitag ist es erneut zu einem Luftzwischenfall im NATO-Raum gekommen. Britische Kampfjets haben zwei russische Bomber abgefangen und von ihrem Kurs abgebracht. Die beiden Bomber vom Typ Tu-160 (Bild) wurden zuerst von norwegischen F16-Kampfjets verfolgt, bevor sie in den von Großbritannien kontrollierten Luftraum kamen, wie das britische Verteidigungsministerium mitteilte.

Zwei britische Tornados, ein Tankflugzeug und ein AWACS-Luftraumüberwachungsflugzeug seien daraufhin aufgestiegen und hätten die russischen Bomber bis zum Verlassen des NATO-Luftraums begleitet, heißt es von Seiten des Ministeriums.

Wo sich der Zwischenfall zutrug, gaben die Streitkräfte nicht bekannt. Das Vorgehen sei jedoch kein außergewöhnlicher Vorfall. Im August hatte Präsident Wladimir Putin die Wiederaufnahme regelmäßiger Patrouillenflüge der strategischen Bomber, die 1991 ausgesetzt worden waren, verfügt.

Finnland wirft Russland Luftraum-Verletzung vor
Finnland hat Russland am Freitag die Verletzung seines Luftraums durch eine große Militärmaschine vorgeworfen. Ein Transportflugzeug vom Typ Iljuschin Il-76 sei am Freitagmorgen bei Porvoo etwa 60 Kilometer östlich von Helsinki 4,5 Kilometer weit in den finnischen Luftraum eingedrungen, erklärte der Generalstab der Armee.

Wie das finnische Verteidigungsministerium dazu mitteilte, stieg ein finnischer Jagdbomber vom Typ F-18 Hornet auf, um die Transportmaschine zu identifizieren. Regierungschef Matti Vanhanen sagte, er werde von Moskau eine Erklärung verlangen, sollten die Ermittlungen des Grenzschutzes den Vorfall bestätigen.

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