20.07.2007 23:19 |

Mord aus Eifersucht

Mann zerstückelt Ehefrau aus Eifersucht

Ein 29 Jahre alter Mann aus dem deutschen Münster hat nach eigenem Geständnis seine Frau getötet und ihre zerstückelte Leiche in den Dortmund-Ems-Kanal geworfen. Zwei Tage nachdem Freundinnen der zweifachen Mutter eine Vermisstenanzeige aufgegeben hatten, wurde der von seiner Frau getrennt lebende Mann am Donnerstag als Verdächtiger festgenommen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilten.

Der 29-Jährige habe gestanden, die Frau aus Eifersucht mit zwei Messerstichen getötet zu haben. Auf der Grundlage des Geständnisses fanden Polizeitaucher wenig später die Leichenteile im Kanal. Die Frau hatte zwei Kinder im Alter von vier und sechs Jahren.

In Widersprüche verwickelt
Freundinnen hatten die Frau am vergangenen Dienstag als vermisst gemeldet. Sie sei seit Freitag voriger Woche nicht mehr gesehen worden. Die Polizei verdächtigte schnell den verlassenen Ehemann. "Er verwickelte sich während der Befragungen zunehmend in Widersprüche", teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.

Außerdem fiel den Ermittlern eine Wunde an der Hand des 29-jährigen Lastwagenfahrers auf. Nach seinen Angaben hatte er sich bei einem Arbeitsunfall verletzt. Wie sich später herausstellte, hatte ihn aber seine Frau in die Hand gebissen. Spürhunde bestätigten schließlich, dass sich in der Wohnung der Frau eine Leiche befunden haben musste.

Mann wollte Trennung nicht akzeptieren
Die beiden Eheleute waren der Polizei zufolge am Samstag vor der Tat in Streit geraten, weil die 28-Jährige einen neuen Freund hatte und der Mann die Trennung nicht akzeptieren wollte. Durch eine SMS habe der Mann kurz zuvor von der neuen Beziehung erfahren, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Es kam zur handgreiflichen Auseinandersetzung.

Nach Angaben des Mannes hatte die Frau das Messer gegen ihn gerichtet. Er habe es ihr aus der Hand gewunden und ihr die tödlichen Stiche versetzt. Der Mann habe die Leiche zerstückelt und im Kofferraum seines Wagens zum Kanal gefahren. Dort habe er sie im Wasser versenkt, zum Teil in einer mit Steinen beschwerten Tasche.

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