Fed-Cup-Duell

ÖTV-Damen kämpfen um Rückkehr in die erste Liga

Sport
13.07.2007 15:40
Österreichs Tennis-Damen kämpfen am Wochenende im Fed Cup um den Aufstieg in die Weltgruppe 1. Mit einem Heimsieg über Israel, wäre die sofortige Rückkehr in die Elite-Gruppe der acht besten Nationen gesichert. In Linz kämpfen Österreichs Nummer 1 Sybille Bammer, die 16-jährige Tamira Paszek sowie Yvonne Meusburger und Melanie Klaffner um den Aufstieg. Die ÖTV-Mädchen sind wegen des Heimvorteils leichte Favoritinnen.

Die Auslosung ging am Freitagmittag in Linz trotzdem problemlos über die Bühne. Paszek beginnt am Samstag gegen Israels Nummer eins, Shahar Peer. Danach spielt Sybille Bammer gegen Tzipora Obziler. In vier Einzeln und einem Doppel wird in der Freiluft-Begegnung auf der Anlage des ATZ Linz um die Rückkehr in die Fed-Cup-Weltgruppe 1 gekämpft. Nach Dauerregen, der die Vorbereitung beider Teams auf dem durchnässten Platz empfindlich störte, sind für das Wochenende Temperaturen bis zu 35 Grad angesagt. "Dadurch wird wenigstens der Platz schneller, das kommt uns entgegen", hoffte ÖTV-Kapitän Alfred Tesar.

In der ÖTV-Truppe ist die Hoffnung groß, den Wiederaufstieg in die Weltgruppe I schon vor dem abschließenden Doppel am Sonntag sichern zu können. "Ich hoffe, dass wir es schon in den Einzeln klar machen", traut Tesar seiner jungen Truppe eine vorzeitige Entscheidung durchaus zu. "Wir haben zu Hause eine 5:1-Bilanz und werden diese in Linz weiter verbessern", glaubt der Coach fest an einen Sieg. Für das Doppel wurden Yvonne Meusburger und Melanie Klaffner nominiert.

Gegen Israel hält man bei einer ausgeglichenen 1:1-Bilanz, die Begegnungen fanden aber schon in den 1980er-Jahren statt. Das Team aus Israel verfügt mit der Weltranglisten-18. Shahar Peer derzeit über nur eine wirklich herausragende Spielerin. Heikel wäre eine Entscheidung erst im abschließenden Doppel.

Österreichs Tennisverband ÖTV ist nicht nur Gründungsmitglied dieses seit 1963 bestehenden, wichtigsten Team-Events im Damen-Tennis. Die ÖTV-Damen gehörten im Laufe der 44 Jahre bemerkenswert häufig der Weltgruppe an. Dreimal, 1990, 2002 und zuletzt 2004, kam man sogar bis ins Halbfinale. Im Vorjahr musste aber, nach 0:5- Auswärts-Niederlagen in Spanien und Japan, erstmals seit sieben Jahren wieder der Weg zurück in die Weltgruppe 2 angetreten werden.

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