03.07.2007 15:04 |

K.o. nach 54 Minuten

Paszek ist in Wimbledon ausgeschieden

Für Tamira Paszek ist der Auftritt in Wimbledon am Dienstag im Achtelfinale zu Ende gegangen. Die Vorarlbergerin verlor gegen die als Nummer fünf gesetzte Swetlana Kusnezowa 3:6 und 2:6. Im Gegensatz zur vorigen Runde konnte Paszek eine Regenpause nach Ende des ersten Satzes nicht nutzen. Durch den Achtelfinaleinzug wird sich die 16-Jährige etwa auf Platz 35 der Weltrangliste verbessern können.

Nach Siegen über die Tschechin Barbora Zahlavova-Strycova, die Französin Tatjana Golovin und die als Nummer 12 gesetzte Russin Jelena Dementjewa traf die ungesetzte Vorarlbergerin erstmals auf eine Gegnerin, die ihr auf Rasen eindeutig eine Klasse überlegen war. Die mit Rasta-Locken spielende Kusentzowa, die heuer schon einmal die Nummer drei der Welt war, dominierte das Match mit ihrem druckvollen und schnellen Spiel von Beginn an. Dass sie in beiden Sätzen schnelle Breaks (zum 2:0 bzw. 1:0) schaffte, erleichterte der Favoritin die Aufgabe zusätzlich.

Paszek gelang es diesmal nicht, ihre Gegnerin in längere Rallies zu verwickeln. Auch eine halbstündige Regenunterbrechung nach dem ersten Satz - ähnliches hatte Paszek gegen Dementjewa zurück auf die Siegerstraße gebracht - half diesmal nicht. Kusnezowa nahm der Österreicherin vielmehr gleich nach Wiederbeginn den Aufschlag ab und breakte die Dornbirnerin dann erneut auf 5:2. Schon der erste von drei Matchbällen saß, nach zweimal 27 Minuten stand die beeindruckend spielende Kusnezowa (22:6 Winner) im Viertelfinale.

Meilenstein in Paszeks Karriere
Wimbledon wird dennoch als weiterer Meilenstein in die Karriere von Paszek eingehen. Die Schülerin aus Dornbirn schaffte erstmals den Vorstoß ins Achtelfinale eines Grand-Slam-Turniers. Und das als einzige Vertreterin aus Österreich, nachdem Sybille Bammer und Yvonne Meusburger schon deutlich früher gescheitert waren. Das bringt Paszek nicht nur eine Verbesserung in der Weltrangliste um rund 20 Plätze und einen Vorstoß auf ca. Platz 35, sondern auch eine Menge Geld. Umgerechnet rund 69.900 Euro ist das Achtelfinale wert.

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