Wahr oder falsch?
Da irrt Oma aber!
Wenn es an die Wäsche geht…
Essig statt Weichspüler?
Bitte nicht. Essig greift die Gummiteile der Waschmaschine an. Tipp: Im Trockner wird die Wäsche besonders flauschig.
Rotweinflecken mit Salz bestreuen?
Bitte nicht!!! Salzkristalle haben scharfe Kanten und können das Gewebe zerstören. Besser: Wäsche sofort einweichen. Ist das Wäschestück farbecht, greift man am besten zu einem leichten Bleichmittel.
Empfindliche Textilien ja nicht in den Wäschetrockner?
Stimmt nicht mehr. Die neuen Trockner haben spezielle Programme für empfindliche Textilien. Damit die Wäsche nicht übertrocknet und einläuft, misst ein eigener Feuchtesensor die Feuchtigkeit der Wäsche und stoppt, wenn sie trocken ist.
Waschmaschine nicht allein lassen?
Stimmt nicht mehr, wenn es einen Wasserschutz gibt.
Heiße Tipps fürs Kochen oder doch nur kalte Luft von gestern?
Beim Wasser kochen immer einen Deckel verwenden?
Stimmt. Das spart Energie und das Wasser kocht schneller. Tipp: Beim Nudelkochen erst salzen, wenn das Wasser bereits kocht.
In vielen Backbüchern steht: „Backrohr vorheizen“. Ist das wirklich noch notwendig?
Stimmt – aber nur noch bedingt. Wenn Heißluft verwendet wird, kann in der Regel darauf verzichtet werden. Ausnahme: Keks oder anderes Kleingebäck mit einer Backzeit unter 10 Minuten.
Germteig gelingt am besten, wenn man ihn mit einem sauberen Geschirrtuch zudeckt und an einem warmen Ort aufgehen lässt?
Da hat Oma voll Recht. Und nicht vergessen: Germ verträgt keine Zugluft. Übrigens: Auch im Dampfgarer bei 40 Grad gelingt Germteig ganz wunderbar – und einfacher ist es auch.
Saubere Tricks für schmutziges Geschirr
Rostflecken am Besteck mit Cola lösen?
Besser nicht. Cola löst durch die Kohlensäure zwar tatsächlich Rostflecken, aber das Besteck wird durch den Zuckergehalt klebrig. Übrigens: Auch salzhaltige Speisen verursachen Korrosion am Besteck. Daher sollte es dann so rasch wie möglich gespült werden.
Geschirrspülen per Hand spart Wasser und Strom?
Das stimmt nicht. Geschirrspüler sparen nicht nur rund hundertachtzig Arbeitsstunden pro Jahr, sondern verbrauchen im Vergleich zum händischen Spülgang auch nur ein Drittel an Wasser und Strom. Und das läppert sich ganz schön. Pro Jahr sparen Geschirrspüler so etwa neunzig Euro ein. Ist doch was?
Gläser werden im Geschirrspüler stumpf?
Stimmt nicht mehr. Eigene Glasschutzprogramme reinigen mit niedrigeren Temperaturen besonders schonend.
Bei angebrannten Speisen, etwas Wasser und 1 Päckchen Backpulver in den Topf geben und unter Aufsicht einige Zeit aufkochen lassen. So löst sich das Angebrannte viel leichter?
Stimmt. Für alle aber, die mit ihrer Zeit etwas Besseres anfangen können als neben einem (über)schäumenden Topf zu stehen, gibt es die Intensivprogramme der Geschirrspüler. Damit muss heute der Topf nicht mehr eingeweicht werden. Allerdings sollte das Gerät möglichst bald gestartet werden, um zu festes Eintrocknen zu verhindern.
Zum Abschluss ein ganz zeitloser Tipp: Bedienungsanleitungen der neuen Geräte lesen! Es wurde nämlich unlängst erhoben, dass dies nur jeder zweite auch tatsächlich tut. Die Folge: Viele Funktionen des neu angeschafften (und auch sicher nicht billigen!) Hausgerätes, die eine Menge Arbeit abnehmen können, werden so schlicht und einfach nicht genutzt!







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