02.05.2007 12:41 |

Traurige Bilanz

Viele Unfälle in Verkehrs- Sicherheitswoche

Die vergangene Woche war die erste weltweite Verkehrssicherheitswoche - und ÖAMTC-Verkehrschef Willy Matzke zog am Mittwoch eine ernüchternde Bilanz: "Alleine seit 23. April sind 22 Menschen auf Österreichs Straßen getötet worden." Von diesen ist sind neun auf Zweirädern unterwegs gewesen. Hingegen hat sich nur ein Todesfall auf einer Autobahn ereignet.

Eine Hauptursache für den hohen Blutzoll sieht der Touringclub in der hohen Risikobereitschaft vieler Lenker. "Es kommt häufig zu einer Selbstüberschätzung, die fatal enden kann."

Die stärkste Unfallsteigerung des Jahres ortet der ÖAMTC auf der Ost Autobahn (A4) zwischen Wien und Parndorf. "Hier muss etwas geschehen", so Matzke. Neben der Verkehrsüberlastung sei die viel zu schmale Sparautobahn zwischen Fischamend und Parndorf für Unfälle und kilometerlange Staus rund um den Flughafen verantwortlich.

"Eine große Wiener Ostumfahrung darf daher niemals erst am Knoten Schwechat beginnen, sondern muss gemäß ursprünglichen Plänen mit einer Donauquerung bei Fischamend angegangen werden", so Matzke. Auch die derzeit aufgeschobene Marchfeld Schnellstraße (S8) sollte einbezogen werden.

Foto: Klemens Groh

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