Süße Träume

Wie man sich bettet, so fühlt man sich wohl

Wohnkrone News
30.04.2007 15:38
Fühlst du dich morgens wie „gerädert“? Tut dir dein ganzer Körper weh? Dann ist unter Umständen nicht eine durchfeierte Nacht, sondern ein schlechtes Bettensystem daran schuld. Womit nicht unbedingt ein billiges gemeint sein muss. Denn das Finden und die Auswahl des genau richtigen, das heißt zu dir passenden Lattenrosts und der idealen Matratze stellt sich in der Praxis oft ebenso schwierig dar wie eine Partnersuche. Das Angebot ist zwar riesig, aber was passt wirklich zu dir? Und vor allem, wie weißt du, was dir auch langfristig gut tut?

Gut ein Drittel seines Lebens verbringt der Mensch mit Schlafen. Diese Ruhephase stellt die Grundlage für unser körperliches und geistiges Wohlbefinden dar. So zeigen Personen mit einem Schlafdefizit das gleiche Reaktionsverhalten wie Autofahrer mit 1,0 Promille. Aber nicht nur die Dauer, auch die Qualität des Schlafes ist Voraussetzung für echtes Wohlbefinden. Eine Investition in ein gutes und gesundes Bettensystem lohnt sich daher allemal. Denn Grundbedingung für einen entspannenden und wohltuenden Schlaf ist, dass man eine optimale Körperhaltung auf der Matratze einnehmen kann. Im Mittelpunkt stehen daher bestimmte Anforderungen, die unser Bett einfach erfüllen muss. So zum Beispiel eine Matratze und ein Lattenrost von guter ergonomischer Qualität. Denn eine zu harte oder eine zu weiche Matratze oder ein durchhängender Lattenrost können dazu führen, dass sich der Körper im Schlaf einfach nicht ideal erholen kann. Nicht nur psychische Beeinträchtigungen des „schlecht Schlafens“ sind die Folge, sondern unter Umständen auch ganz konkrete körperliche Beschwerden wie Bandscheibenprobleme, Muskelverspannungen und schmerzende Druckstellen.

Alles eine Frage des Systems
Latex oder Schaumstoff? Rosshaar oder Kokos? Schaumstoff oder Federkern? Es gibt heute eine wahre Angebotsflut von Matratzen in jeder Größe, Qualität und Preisklasse. Doch nicht nur der Liegeinsatz selbst zählt – entscheidend ist die Kombination des gesamten Bettensystems. Nur wenn Matratze, Betteinsatz und Kissen! perfekt aufeinander abgestimmt sind, steht der Weg zu einem echten Wohlfühl-Schlaf offen. Denn was nützt die beste punktelastische Matratze, wenn der Untersatz unflexibel ist? Es sollten nach Möglichkeit daher immer ganzheitliche Systeme eines Herstellers verwendet werden. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen starren, mechanisch und elektrisch verstellbaren Lattenrosten. Verstellbare Systeme sind ideal für all jene, die gerne im Bett lesen, frühstücken oder fernsehen. Lattenroste mit starren Latten werden für Federkernmatratzen eingesetzt. Für Schaumstoff- und Latexmatratzen wählt man am besten beweglich gelagerte Federleisten aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit.

Hart oder weich?
Eine Frage, an der sich die Geister scheiden. Klar ist jedoch: Im Schlaf sollen sich die Bandscheiben regenerieren und die Muskeln entspannen. Dazu ist ein Bettensystem erforderlich, dass die Wirbelsäule des Schlafenden so hält, als ob er aufrecht stehen würde. Ist die Unterlage also zu weich, hängt die Wirbelsäule durch, ist sie zu hart, kommt es zu Druckstellen und Verspannungen. Wichtig ist daher eine „punktgenaue“ Entlastung durch das Bettensystem. Nachgegeben wird dort, wo Nachgiebigkeit gefragt ist, und gestützt wird dort, wo Unterstützung benötigt ist.

Bei den Matratzen selbst gibt es zwischenzeitlich derart viele Angebote und verschiedenste Füllungen, dass man ruhig davon ausgehen kann, die wirklich individuell am besten zu einem passende zu finden. Und hier gilt die wichtigste Grundregel beim Bettensystemkauf: Der erste Weg führt zu einer professionellen Beratung!

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