Die an fünf Positionen veränderten Österreicher konnten vor rund 2.000 Zuschauern in der Wiener Albert-Schultz-Halle nicht an die gute Leistung gegen die Slowakei anknüpfen und hatten zudem mit den selben Problemen zu kämpfen, wie vor drei Tagen. Mit schlechter Chancenauswertung und Anfälligkeit im Konter.
ÖEHV-Auswahl anfällig im Konter
Wie's geht zeigten die Letten, die in den ersten elf Minuten mit 2:0 in Führung gingen. Nachdem ein Stockfoul an Marco Pewal nicht gegeben wurde, nützte Semjonovs seine Chance im Konter mit einem Schuss zwischen die Schoner von Torhüter Reinhard Divis zum 1:0 (4.). Im Unterzahl-Spiel erhöhte Galvins auf 2:0 (11.).
Insgesamt 186 Strafminuten
Im Mitteldrittel (14:6 Schüsse) drängten Setzinger und Co., konnten aber die numerische Überlegenheit nie ausnützen. Auch im Schlussabschnitt waren zunächst die Österreicher gefährlich, doch Setzinger vergab nach einem Solo ganz alleine (42.), Welser traf statt das leere Tor nur die Stange (45.). Die Letten dagegen zeigten sich im Abschluss souverän. Im Powerplay erhöhte Cipulis auf 3:0 (46.), Tamibjevs erzielte wieder im Überzahlspiel das 4:0 (49.). Im Finish wurde die Partie ruppig, es wurden insgesamt 186 Strafminuten ausgesprochen.
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