"Das war eine Traum-Rallye für mich. Alles lief bestens. Ich habe keine Fehler gemacht und gewonnen. Ich freue mich riesig", sagte Hirvonen, der vom Start weg führte, nach dem zweiten Saisonsieg von Ford. "Mikko fuhr eine perfekte Rallye. Ich kam nicht an ihn heran. Er hat diesen Sieg ehrlich verdient", meinte der zweifache Ex-Champion und neue WM-Spitzenreiter Grönholm.
Loeb mit Fehlern
"Für mich war das eine Rallye einfach zum Vergessen. Ich habe zu viele Fehler gemacht", bekannte Rekordhalter Loeb der dennoch auf 8 der 18 Prüfungen die Bestmarke setzte. Mit seinem 14. Gesamtrang (Rückstand: 18:13,4 Minuten) rettete der dreifache Weltmeister für Citroen wenigstens den letzten WM-Punkt in der Marken-Wertung.
Im norwegischen Bruder-Duell um den letzten Podiumsplatz setzte sich der 34-jährige Henning Solberg im privat eingesetzten Ford Focus mit 16,5 Sekunden Vorsprung gegen seinen gut ein Jahr jüngeren Bruder Petter, dem Weltmeister von 2003, im Subaru Impreza durch. "Ich hatte zwar auf einen Podestplatz gehofft, aber tatsächlich nicht direkt erwartet. Umso mehr freue ich mich", sagte Henning Solberg.
Stohl nur auf Platz zwölf
Der Wiener Privatfahrer Manfred Stohl verspielte Platz sechs, als er mit seinem vom österreichischen OMV-WM-Team eingesetzten Citroen Xsara in einer Schneewehe landete und nach mehr als zehnminütiger Zwangspause auf den zwölften Platz (Rückstand: 17:04,6 Minuten) zurückfiel. Bis kurz vor dem Ziel war der letztjährige WM-Vierte bester Nicht-Skandinavier und schnellster Citroen-Pilot. Sechster wurde der Italiener Gianluigi Galli (Rückstand: 7:05,2 Minuten).
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