"Vor vier Jahren hatten wir vier in den Top sieben, jetzt nur noch einen. Das ist ein gravierender Unterschied. Das Bröckeln ist offensichtlich nicht erkannt worden", sagte Klammer in einem Interview mit der "Frankfurter Rundschau" nach dem schlechtesten österreichischen WM-Ergebnis überhaupt. "Bei uns scheint es mir ohnehin zu viele Individualisten oder Kleingruppen zu geben."
Als Beispiel dafür nannte Klammer Hermann Maier, der als Titelverteidiger im Riesenslalom nur 21. geworden war. "Der Hermann ist kein Teammensch, und er hat, um es mal martialisch zu sagen, alle im Team vernichtet." Der Doppel-Olympiasieger von 1998 probiert nach Klammers Ansicht zu viel mit dem Material herum. "Er kann auch nicht immer auf seine durch den Motorradunfall lädierten Haxn verweisen. Das muss er vergessen", sagte Klammer.
Erst vor wenigen Tagen sind sich Ex-Abfahrer Armin Assinger und Hermann Maier in die Haare geraten. Assinger kritisierte den Herminator, dieser ließ die Vorwürfe nicht auf sich sitzen (siehe Infobox!).
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