Kinder(t)räume

So wohnen Kinder glücklich

Wohnkrone News
03.02.2007 18:18
Kinder sehen und empfinden vieles anders als Erwachsene. Natürlich auch beim Wohnen. Laut Psychologen werden Kinder gerade durch ihr Wohnumfeld - ihren unmittelbarsten Lebensbereich - in ihrem Wohlbefinden besonders beeinflusst und sogar in ihrer Entwicklung entscheidend geprägt.

Man will ja nichts falsch machen - vor allem der eigene Nachwuchs soll so glücklich und unbeschwert wie nur irgend möglich aufwachsen. Und fehlen soll es ihm auch an nichts. So sehen viele österreichische Kinderzimmer oft wie Spielzeugläden mit überfüllten Regalen aus. Fernseher und Computer sind auch schon oft fester Bestandteil der "Kinderreiche" in Haus oder Wohnung. Macht das Kinder aber wirklich glücklich?

Was Kinder wirklich brauchen
Grundsätzlich hängen die Wohn- und Lebensbedürfnisse eines Kindes naturgemäß sehr stark von seinem Alter ab. Bis zum dritten, vierten Lebensjahr, so die einhellige Meinung der Psychologen, ist für ein Kind nur eines wirklich wichtig: die Nähe zu seinen erwachsenen Bezugspersonen. 

Wohnraum behutsam ändern
Im täglichen Wohnumfeld benötigen die Kleinsten auch einen gewohnten Platz, den sie gut kennen. Denn wenn sie Schritt für Schritt neue Bereiche erobern, brauchen sie die Sicherheit und das Vertrauen, immer wieder an diesen Ort zurückkehren zu können. Ein wichtiger Tipp daher für die Eltern: Die Wohnumgebung von Kleinkindern sollte nur sehr langsam und vorsichtig verändert werden. 

Zwischen dem zweiten und fünften Lebensjahr toben sich die Kleinen dann in der Bewegungsphase so richtig aus. Das heißt: Viel Platz schaffen! Möbelstücke und Gegenstände, an denen sie sich verletzen könnten, in Sicherheit bringen!

Das erste eigene Reich
Überschätzt wird oft das Bedürfnis von Kindern nach einem eigenen Zimmer und dem Alleinsein. Denn laut Experten prägt sich der Wunsch nach einem eigenen Bereich erst im Kindergartenalter stärker aus. Mit vier oder fünf Jahren beginnen die kleinen Persönlichkeiten ihre eigenen Lebenswelten und ihre eigenen Beziehungen aufzubauen. Dann brauchen sie auch "ihr" Zimmer, um dort "geheime" Dinge aufzubewahren, mit Freunden ungestört zu spielen oder um sich einfach auch einmal zurückziehen zu können.

Ebenfalls überschätzt wird bei mehreren Kindern die Notwendigkeit, dass jedes so rasch wie möglich ein eigenes Zimmer bekommt. Denn vom Expertenstandpunkt spricht gar nichts dagegen, bis zur Pubertät Geschwister auch gemeinsam in einem Raum unterzubringen. Im Gegenteil: Auch wenn sie oft und heftig streiten - Kinder wollen nicht isoliert leben, sie suchen geradezu die Gemeinschaft. Trennen sollte man nur dann, wenn Geschwister sehr unterschiedliche Eigenschaften und Vorlieben haben. Ab etwa zwölf Jahren empfehlen die Experten dann, Kindern nach Möglichkeit ihr eigenes Zimmer, ihren individuellen Bereich einzurichten.

Fantasievolle Lebensräume
Unter diesem Motto sollte die Einrichtung der Kinderzimmer stehen. Wichtigster Punkt: Nicht über die Kinder wegplanen, sondern sie aktiv in die Gestaltung miteinbeziehen. Miniatur-Erwachsenenmöbel sind ja süß, aber sind sie auch wirklich das Richtige für Kinder?

"Nein", sagen die auf Kindereinrichtung spezialiserten "Vibel"-Architekten. Denn mittlerweile hat sich auch in Österreich mit sehr großem Erfolg eine Niederlassung des französichen Kindermöbel-Spezialisten etabliert. Als erster und einziger Shop dieser Art werden dort ganze Einrichtungskonzepte angeboten. Das Besondere dabei ist, dass die Möbel multifunktionell sind. Das heißt: Ein Bett ist nicht einfach nur ein Bett, sondern es kann auch als Sitz- oder Liegemöbel oder einfach nur als Spielplatz genutzt werden. Das Programm ist modulartig aufgebaut und soll unzählige Kombinationsmöglichkeiten bieten. Zusätzlich versprechen die Hersteller, dass die Einrichtung alle zwei Jahre problemlos den geänderten Bedürfnissen des Kinndes altersgerecht angepasst werden können. Abgerundet wird das Einrichtunsgprogramm durch eine Unzahl origineller Kinderzimmer-Accessoires.  

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