Gutes Raumklima
Wann du einen Luftbefeuchter brauchst
Man muss es nicht gleich wie die amerikanische Sängerin Mariah Carey halten, die es, wie sie in einem Interview verriet, in ihrem Schlafzimmer so richtig dampfen lässt. Zur Schonung ihrer Stimme schläft sie in einem wasserdichten Dampfraum. 20 Luftbefeuchter stehen um ihr Bett aus Frottee herum, die Decke ist schräg, damit nachts nichts auf ihr Gesicht tropft. Der Fernseher steht hinter einer Glasscheibe.
Für Otto Normalverbraucher gibt Peter Kurz von der "umweltberatung" allerdings Entwarnung. Zwar sinkt im Winter die relative Luftfeuchtigkeit an sonnigen und kalten Tagen nach dem Lüften auf 30 Prozent und darunter. Der Idealwert von 40 bis 55 Prozent wird in den meisten Fällen allerdings bald wieder durch Dampf von Bad und Küche, Verdunstung von Zimmerpflanzen und Aufenthalt von Personen in den Räumen erreicht.
Zuerst Luftfeuchtigkeit messen Da zu hohe Luftfeuchtigkeit zu einer Überfeuchtung und Schimmelbildung führen kann, rät der Umwelt-Fachmann daher, zunächst einmal mit einem Hygrometer, einem Feuchtigskeitsmesser, die tatsächliche Luftfeuchte zu bestimmen. Denn ähnliche Symptome wie bei der Lufttrockenheit werden z.B. auch durch Staub, etwa in offenen Bücherregalen, ausgelöst. Erst wenn so eine zu trockene Luft festgestellt wird, macht es Sinn, zu einem Luftbefeuchter oder auch zu alternativen Methoden zu greifen.
In sehr seltenen Fällen sinkt die relative Luftfeuchtigkeit im Gebäudeinneren dauerhaft unter 30 Prozent. Eine derart trockene Luft lässt auf eine sehr undichte Gebäudehülle schließen, die unbedingt schon aus Kosten- und Behaglichkeitsgründen saniert werden muss.







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