Unfallgefahr

Leichtsinn im Haushalt

Wohnkrone News
08.03.2007 13:54
Mehr als 400.000 Freizeitunfälle passieren jährlich im Haushalt. Damit ist es wesentlich wahrscheinlicher, sich im eigenen Zuhause zu verletzen, als bei Sport, Arbeit, Schule oder Verkehr. Viele Unfälle können mit einfachen Maßnahmen vermieden werden. Doch eine aktuelle Spectra-Studie von Haushalt.aktiv belegt, dass 1,8 Millionen Österreicher noch immer zu leichtsinnig im Haushalt sind.

Ganze 27 Prozent der Österreicher haben sich überhaupt noch keine Gedanken gemacht, wie sie sich und ihre Familie vor Unfällen im Haushalt schützen können. Das sind immerhin 1,8 Millionen potenzielle Unfallkandidaten. Risikogruppen für Unfälle im Haushalt sind vor allem Buben bis 14 Jahre und Frauen über 60. Die Haushalt.aktiv-Studie zeigt die Sicherheitsmängel in unseren Haushalten auf.

Stürze sind häufigste Unfallursache                                                    89 Prozent der Österreicher achten zwar darauf, dass keine Stolperfallen, wie Kabel oder Spielzeug, am Boden herumliegen, doch weitere Verletzungsquellen werden gerne und häufig übersehen. Meist kommt es aus Unachtsamkeit und Nachlässigkeit zu Verletzungen. 38 Prozent der Österreicher steigen beim Fenster putzen lieber auf Stühle und Tische als auf die - wesentlich sichereren - Leitern. Und 37 Prozent verzichten bei Teppichen auf eine rutschfeste Unterlage.

Vergiftungen durch Verwechslungen                                                  Mit 17.000 Anfragen im Jahr bei der Vergiftungszentrale gelten Vergiftungsfälle in Österreich als selten. Häufigste Ursache, wenn es dann doch geschieht: Medikamente, Insektenstiche und Alkoholvergiftung. Betroffen sind in erster Linie Kinder und Jugendliche. Glatt ein Wunder, dass nicht mehr passiert. Denn bei einem Drittel der Österreicher sind Medikamente überall zu finden, nur nicht dort, wo sie hingehören, nämlich in einen absperrbaren Schrank. 16 Prozent der Österreicher greifen gern zu gewerblichen Reinigern. Diese haben in privaten Haushalten nichts verloren; sie sind für die Anwendung von Fachkräften konzipiert. Und 10 Prozent füllen gerne auch mal Wasch- und Reinigungsmittel in andere Flaschen um. 

Verbrennungen: Vor allem Kinder sind gefährdet                       Kinder können gerade die Verbrennungsgefahren nicht richtig einschätzen. Trotzdem lässt einer von zehn Österreichern brennende Kerzen unbeaufsichtigt. Eine Kindersicherung für Herd und Steckdosen findet sich gar nur in einem Drittel der heimischen Haushalte.

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