Sa, 23. März 2019
30.12.2017 05:00

Wirbel in Wels

Stadtwache-Beamter wird wegen Nazi-Fahne gekündigt

Riesenaufregung am Welser Magistrat! Ein langjähriger Mitarbeiter der Stadtwache wurde fristlos entlassen, nachdem FPÖ-Bürgermeister Andreas Rabl ein Foto zugeschickt wurde. Darauf ist der Bedienstete mit einer Hakenkreuz-Fahne im eigenen Schlafzimmer zu sehen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Auf der Wand eine Hakenkreuzfahne, davor ein Bett, in dem ein Bediensteter der Welser Stadtwache liegt. Dieses Foto wurde FPÖ-Bürgermeister Andreas Rabl zugespielt. Er reagierte prompt: "Der Mitarbeiter hat die Echtheit des Fotos nicht bestritten!"
Magistratsdirektor Peter Franzmayr sprach sofort die fristlose Kündigung aus. An die Staatsanwaltschaft wurde eine Sachverhaltsdarstellung geschickt. Der Absender des Fotos bleibt geheim. Es dürfte sich um einen Racheakt aus dem privaten Umfeld handeln. Dem Mitarbeiter wird in einem Schreiben unterstellt, FPÖ-Mitglied zu sein und im Wahlkampf die Freiheitlichen unterstützt zu haben.

Kein Mitglied der FPÖ
"Er ist definitiv kein FPÖ-Mitglied", so Rabl. Meldungen über auffälliges Verhalten oder Beschwerden wegen Wiederbetätigung habe es auch keine gegeben. Vor seinem Job bei der Stadtwache war der langjährige "Magistratler" in einer anderen Abteilung tätig.

Mario Zeko, Kronen Zeitung

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Hit im Amsterdam
DFB freut sich auf „heißes Duell“ gegen Oranje
Fußball International
Teenager unter Opfern
Drei Fußgänger von Auto erfasst - schwer verletzt
Niederösterreich
Mit krone.at gewinnen
„Hellboy“: Zwei Fäuste für ein Hallelujah
Pop-Kultur
Empfängerin (86) starb
Kärntner war kurz vor Blutspende in Uganda
Kärnten
Vor fast 18 Jahren
Israel - Österreich: Orangen, Steine und Ohrfeigen
Fußball National

Newsletter