Tatbegehungsgefahr

Nach Sozialbetrug an Behinderten nun in U-Haft

1,5 Millionen Euro sollen eine 40-jährige Mitarbeiterin eines Sozialvereins und ihr 44-jähriger Lebensgefährte mit gefälschten Abrechnungen vom Land ergaunert haben. Nun wurde die Verdächtige in Untersuchungshaft genommen. Wegen Tatbegehungsgefahr.

"Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Verdächtige weitere betrügerische Handlungen begeht", so Philip Christl von der Linzer Staatsanwaltschaft zur "Krone". Die Mitarbeiterin des Sozialvereins "SLI", der Assistenzleistungen von Beeinträchtigten abzurechnen hatte, wird bekannterweise verdächtigt, seit 2014 immer wieder gefälschte Rechnungen ans Sozialressort des Landes geschickt oder Direktsubventionen für Behinderte teilweise für sich verwendet zu haben. Damit finanzierte die Verdächtige aus Königswiesen, die selbst im Rollstuhl sitzt, ihre Online-Spielsucht.

Ermittlungen auch gegen einen zweiten Verdächtigen
Ermittelt wird laut Christl auch noch gegen ihren Lebensgefährten, wie weit er mit den Betrügereien zu tun hat, ist derzeit aber noch nicht ganz klar.

Johann Haginger / Kronen Zeitung

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Freitag, 21. Februar 2020
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