So, 21. April 2019
06.12.2017 22:09

Brauchtum

Die „Krone“- Aktion war bei Läufen Thema Nr. 1

Die "Krone" kann auf eine erfolgreiche zweiwöchige Initiative "Brauchtum ohne Gewalt" zurückblicken. Etliche Krampus-Obmänner meldeten sich zu Wort und können nun nach Abschluss der Saison sagen: So friedlich verliefen die Läufe noch nie!

Die Krampus-Läufe im Land sind vorüber und die "Krone" kann über eine erfolgreiche Bilanz berichten: Überwiegend verliefen alle Veranstaltungen friedlich und vorbildlich. "Die Aktion ,Brauchtum ohne Gewalt’ hat etwas bewirkt. Die Läufer haben sich bestens aufgeführt und auch die Zuschauer haben sich zurückgehalten", jubelt Tom Felber, Organisator des Maxglaner Krampuslaufes.

Bilanz nach Krampus-Saison: In Salzburg wird Brauch noch friedlich gelebt

Maximilian Kreiseder, Manager der jungen Berndorfer Gruppe "Die Unguadn Teifen" kann dies nur bestätigen. "Am Dienstag in Zell am See stellten wir fest, dass es auch ohne Absperrgitter geht. In der Mitte gab es einen eigenen Kinderbereich und vor den Läufen wird untereinander viel gesprochen. Es wird alles versucht, damit nichts passiert", lobt der 17-Jährige auch den kleinen, traditionellen Lauf in Krispl. "Die Stimmung war wunderbar."

Ausgiebige Gespräche vor den Events

Und auch Werner Queder von den Ursteiner Höllenteufeln stellte fest: "Die Krone-Aktion war bei allen Läufen ein riesiges Thema. Die Veranstalter wiesen darauf hin, dass alles mit Maß und Ziel ablaufen muss. Auch wurde vor dem Lauf mit der Polizei gesprochen."

Urgestein Helmut Vorderleitner alias "Perchten-Heli" hat sich mit einigen Perchtenkollegen von einst unterhalten: "Erfreulicherweise gab es keine negativen Meldungen über gröbere Ausschreitungen wie beispielsweise in Kärnten".

Ihm gefällt besonders, dass sich unter den Passen Freundschaften entwickeln und viele Aktivitäten wie Fußball- oder Stockturniere, Bälle und Grillpartys außerhalb der aktiven Zeit unternommen werden.

"Die äußerst gelungene ,Krone’-Aktion trägt auch dazu bei, diesem so schönen, umfangreichen und interessanten Brauchtum zu frönen. Ich werde solange ich kann, wenn auch nur mehr als Schnitzer, mit Leib und Seele diesem Brauch die Treue halten."

Sandra Aigner, Kronen Zeitung

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