Fr, 19. Oktober 2018

Personalmangel

28.11.2017 16:37

Rund um die Pflege herrscht Alarmstufe Rot

Die Pflege, eines der ganz großen Zukunftsthemen in unserem Land, sorgt aktuell wieder für Negativschlagzeilen. Nach den Missbrauchsvorwürfen gegen Pfleger im niederösterreichischen Kirchstetten und dem Todesfall in Hartheim in Oberösterreich droht in den kommenden Jahren ein Personal-Supergau: 40.000 Kräfte werden bis 2050 benötigt.

Öffentliche oder private Einrichtungen, pflegende Angehörige oder 24-Stunden-Betreuerinnen aus dem Ausland - die Pflege in Österreich hat viele Gesichter. Und offenbar auch viele Probleme, wie die Fälle der vergangenen Tage und Wochen zeigen.

500.000 Menschen auf fremde Hilfe angewiesen
Knapp eine halbe Million Menschen sind hierzulande auf fremde Hilfe angewiesen, Tendenz stark steigend. Mehr als 40 Prozent werden zu Hause von ihren Angehörigen oder professionellen Pflegerinnen betreut. Und der Bedarf an Pflegekräften wird in den kommenden Jahren sprunghaft ansteigen - laut einer Studie werden bis 2050 40.000 Personen für diesen wichtigen Job benötigt.

Mit einem dicken Forderungskatalog an die künftige Bundesregierung meldet sich auch Caritas-Präsident Michael Landau zu Wort. "Bund, Länder und Sozialversicherungen müssen eng zusammenarbeiten und sich an der Not der pflegebedürftigen Menschen, aber auch der Angehörigen orientieren." Er fordert etwa eine regelmäßige Inflationsanpassung des Pflegegeldes, den Ausbau der mobilen Pflege sowie österreichweite Qualitätsstandards. Apropos Qualität: Dass die 24-Stunden-Pflege praktisch ohne jegliche Kontrolle erfolge, kritisiert Volksanwalt Günther Kräuter.

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