Mo, 16. Juli 2018

Rodel-Weltcup

25.11.2017 22:09

D. Gleirscher als 4. in Winterberg bester ÖRV-Mann

Österreichs Rodler haben am Samstag auf der zweiten Weltcup-Station in Winterberg unterschiedlich bilanziert: Im Herren-Einsitzer sorgte David Gleirscher als Vierter für sein bisher überhaupt bestes Ergebnis. Der 23-jährige Stubaier hatte wie u.a. auch der Premierensieger Kevin Fischnaller (ITA) im ersten Lauf die Gunst der Stunde genutzt. Fischnaller gewann vor Olympiasieger Felix Loch (GER).

Der nach dem ersten Durchgang drittplatzierte David Gleirscher und Armin Frauscher (4.) profitierten auch von den nachlassenden Verhältnissen auf der Bahn gegenüber der Topgruppe mit hohen Startnummern. Im zweiten Lauf wurde dies in einigen Fällen noch umgedreht, der Vorsprung Fischnallers aus dem ersten Lauf war aber groß genug, um den Angriff des deutschen Doppel-Olympiasiegers Loch abzuwehren. Dritter wurde der Russe Stepan Fedorow, 35 Tausendstel vor Gleirscher. Frauscher landete mit 0,2 Sekunden Rückstand auf Platz sieben, unmittelbar vor Doppel-Weltmeister Wolfgang Kindl (0,211). Mit Nico Gleirscher schaffte als 12. ein vierter ÖRV-Athlet die Qualifikation für den Sprintbewerb der besten 15 am Sonntag. Reinhard Egger (25.) muss hingegen zusehen.

David Gleirscher war ob des knapp verpassten Podests nicht richtig glücklich. "Ganz ist die Enttäuschung, so knapp das Podium verpasst zu haben nicht zu leugnen. Im zweiten Lauf waren ein paar Kleinigkeiten drinnen, der Start war nicht optimal, in der Kurve acht war ich zu spät dran - es wäre schon möglich gewesen, aber das ist Raunzen auf hohem Niveau", so Gleirscher. Nach dem Rückschlag in Igls (Materialbruch) habe er allerdings die "richtige Antwort" gefunden.

Ähnliches wird auf der nächsten Station für die ÖRV-Doppelsitzer gelten, denn Winterberg war für die beiden Duos ein "Salto nullo". Peter Penz/Georg Fischler waren im ersten Lauf ausgezeichnet unterwegs, kamen aber in Kurve 14 zu Sturz und danach nicht mehr ins Ziel. Und auch Thomas Steu/Lorenz Koller stürzten, kamen aber als 23. noch in den zweiten Durchgang. Fischler sprach danach vom anhaltenden "Winterberg-Fluch": "Extrem schade, denn wir haben die beiden letzten Trainingsläufe voll getroffen und hatten heute ein sehr gutes Gefühl. Wir sind vom Start weg super reingekommen, waren sehr schnell unterwegs, aber leider eingangs der Kurve 14 eine Spur zu früh dran. Ein Fehler, den ich auf meine Kappe nehmen muss."

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