Mo, 23. Juli 2018

Sport

22.11.2017 16:06

Die Mission 51

2016 half auch Daumendrücken von Franz Beckenbauer nichts, heuer sind Walser Ringer aber voll auf Titel fixiert.

Jede Serie hat ein Ende - im Vorjahr riss auch jene von Ringer-Rekordmeister AC Wals, der in den vergangenen 26 Jahren 23 Mal österreichischer Champion war. Auch wenn es sich beim Ringen "nur" um eine Randsportart handelt: Dieser im österreichischen Sport einmaligen Konstanz zollte sogar ÖSV-Boss Peter Schröcksnadel seinen Respekt. 2016 half im Final-Rückkampf gegen den KSK Klaus aber nicht einmal das Daumendrücken von Fußball-"Kaiser" und Ringer-Fan Franz Beckenbauer. Der 31:25-Heimsieg in der mit 1500 Fans ausverkauften Walserfeldhalle war am Ende zu wenig: Klaus reichte der 13-Punkte-Vorsprung aus dem Hinkampf.

Der Stachel saß im "unbesiegbaren Dorf" laut Sportdirektor Max Außerleitner aber nicht tief. "Das gehört zum Sport dazu. Es wäre ja unverschämt zu sagen, dass wir immer gewinnen müssen", betonte Außerleitner. Aber es spricht viel dafür, dass die Walser heuer den Spieß wieder umdrehen. In der Neuauflage des Vorjahres-Finales muss Wals am Samstag (19.30) zuerst nach Klaus, hat am 2. Dezember Heimrecht. Wo dann die "Mission 51", also der 51. Meistertitel in der Klubgeschichte, unter Dach und Fach gebracht werden soll.

Was spricht eigentlich dagegen? "Dagegen spricht gar nichts. Aber es wird sicher nicht so einfach, wie es ausschaut", spricht Außerleitner etwa die zwei klaren Siege gegen Klaus in der aktuellen Bundesliga-Saison Klaus an. "Da waren die Aufstellungen des Gegners nicht so recht zu bewerten."

Ein fixer Pluspunkt für Wals: Der amtierende Meister darf nur einen Legionär einsetzen, der "Vize" zwei. "Sicher ein Vorteil für uns", betont Außerleitner, dessen Truppe Samstag Mittag nach Vorarlberg aufbricht. Ein gemeinsames Mittagessen gibt es aber nicht. "Wäre nicht so gescheit, es kann doch sein, dass der eine oder andere Gewicht machen muss", will sich der Sportdirektor bei der Aufstellung nicht in die Karten blicken lassen.

Herbert Struber, Kronen Zeitung

Zitat - Der Walser Sportdirektor Max Außerleitner

Es spricht sicher nichts gegen den 51. Titel in der Klubgeschichte. Aber es wird sicher nicht so einfach, wie es ausschaut.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.