Mi, 17. Oktober 2018

"Krone"-Interview

16.11.2017 07:44

Foda: "In diese 24 Stunden passt sehr viel rein"

Nach seinem gelungenen Teamchef-Debüt mit dem 2:1-Sieg gegen Uruguay (Tore oben im Video) ist Franco Foda wieder Trainer von Sturm Graz: Der Deutsche über die Doppelfunktion, den Rummel und die Glückwunsch-Lawinen.

Bis Ende Dezember hat Foda als ÖFB-Teamchef nun wieder "Sendepause". Am Mittwochnachmittag steckte der 51-jährige Deutsche wieder in der Sturm-Wäsch’ und schwang in Graz das Trainerzepter.

"Krone":Nach zehn Tagen beim Nationalteam sind Sie jetzt "nur" noch Sturm-Trainer ohne Doppelbelastung …
Franco Foda: Die war aber kein großes Problem. Wenn man ein gutes Zeitmanagement hat, bekommt man das schon ordentlich hin. Aber jetzt gilt meine ganze Konzentration wieder Sturm und dem Spiel Sonntag gegen Salzburg. Ich hab mich gefreut, meine Burschen wieder zu sehen.

Waren die vergangenen zwei Wochen die intensivsten Ihrer Karriere? Zum Durchatmen sind Sie wohl nur selten gekommen?
Nein, ich war ja auch früher schon bei Sturm Graz als Trainer und Sportdirektor in einer Doppelfunktion tätig und hatte viel zu tun. Aber der Tag hat bekanntlich 24 Stunden und in die passt sehr viel rein. Wenn man sie gut einteilt und dazu einen klaren Plan verfolgt, funktioniert das auch ohne Stress und man hat auch noch die nötige Zeit zur Erholung.

Der Rummel um Ihre Person war zuletzt enorm, Pressetermine und Interviews sind auf dem Programm gestanden. Eine große Umstellung?
Gar nicht, ich kenne das ja aus meiner Profi-Zeit in Deutschland. Ich habe es genossen, werde mich als Mensch deswegen nicht ändern. Ich habe immer gerne Autogramme geschrieben, werde das weiterhin machen. Mit solchen Kleinigkeiten kann man Freude bereiten. Die Zeit beim Nationalteam war sehr schön, die Spieler sind durch die Bank bodenständige Jungs.

Schon alle Glückwunsch-SMS nach dem 2:1-Premierensieg gelesen?
Ehrlich gesagt nein. Ich habe unzählige Nachrichten erhalten, auch aus Deutschland. Aber ich habe noch nicht die Zeit gehabt, alle zu lesen. An die 100 muss ich noch beantworten.

Burghard Enzinger, Kronen Zeitung

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