Mo, 16. Juli 2018

Digitalisierung

13.10.2017 16:02

Mut soll die Angst schlagen

Der Roboter namens Pepper nickte zustimmend, während Dorothee Ritz sprach, bewegte auch den Kopf in Richtung der Präsentation. "Pepper kann sehen, ob ich lache oder weine - das macht den Umgang mit Robotern leichter", sagte die Microsoft-Österreich-Chefin.

"Science-Fiction- und Angst-Szenarien" - diese Wörter verwendete Dorothee Ritz, als die Österreich-Chefin von Microsoft beim Innovationsdialog in der Wirtschaftskammer Oberösterreich in Linz über die Folgen und die Chancen der Digitalisierung sprach. "Es gibt einen unglaublichen gesellschaftlichen Wandel", stellte die Deutsche fest und betonte, dass künstliche Intelligenz ein Werkzeug für jeden sein sollte. "Ich habe zu viele E-Mails und zu viele Termine - damit wir die Dinge bewältigen können, können wir die digitalen Möglichkeiten nützen."

Erleichterung für Zutrittsberechtigungen
Künstliche Intelligenz habe nicht nur mit Robotern wie Pepper zu tun. "Sie kann auch beim Umgang mit Passwörtern und Zutrittsberechtigungen helfen", sagte sie. "Gehen Sie mutig an die Digitalisierung heran", forderte Ritz in Richtung der heimischen Unternehmen.

"Viel Handlungsbedarf"
Dann sprach sie doch eines der Angst-Szenarien an, nämlich jenes, dass Arbeitsplätze wegfallen: "Da ist noch viel Handlungsbedarf, gerade im Bereich der Bildung, wo alle Menschen mitgenommen werden müssen."

Barbara Kneidinger, Kronen Zeitung

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