Sa, 15. Dezember 2018

Umfrage in Ö

28.09.2017 16:40

Kauf eines Eigenheimes nicht mehr leistbar

Das Thema "leistbares Wohnen" bewegt die Österreicher und ist auch zentrales Thema im aktuellen Nationalratswahlkampf. 81 Prozent meinen, als Normalsterblicher könne man sich den Kauf eines Eigenheimes praktisch nicht mehr leisten.

Dabei wünschten sich 72 Prozent der Befragten eigene vier Wände. Überdurchschnittlich deutlich ist dieser Wunsch bei den Tirolern (85 Prozent), Niederösterreichern (80 Prozent) sowie bei Familien (82 Prozent) ausgeprägt. In Wien strebt nur jeder Zweite (51 Prozent) eine Bleibe im Eigentum an. Bundesweit gehört für 55 Prozent der Österreicher der Bau oder Kauf einer Immobilie zu einem gelungenen Leben dazu. Das geht aus einer Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Integral im Auftrag des Immobilienportals ImmobilienScout24 hervor.

Ausgaben reduzieren, um sich das Wohnen leisten zu können
58 Prozent der Befragten stellten fest, dass sich der Anteil der Wohnkosten am Haushaltsbudget in den vergangenen fünf Jahren erhöht habe. Ein Fünftel (21 Prozent) bezeichneten den Anstieg der Wohnkosten als stark. Diese Einschätzung teilen vor allem Menschen, die in Wien leben sowie Österreicher, die nur über eine Pflichtschulabschluss verfügen oder ein Haushaltsnettoeinkommen unter 2000 Euro haben. Immerhin die Hälfte der Befragten schränkt sich bei anderen Ausgaben bereits bewusst ein, um sich das Wohnen leisten zu können. Das gilt den Angaben zufolge insbesondere für Single-Haushalte.

Der Aussage, viele Österreicher könnten sich das Wohnen bald nicht mehr leisten, stimmten 88 Prozent der Befragten zu. Vor allem Wiener und Tiroler sind dieser Meinung. Unabhängig vom Einkommen wünschen sich 92 Prozent, dass Staat und Gemeinden sich bemühen, dass Wohnen leistbar bleibt oder leistbarer wird.

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