Fr, 21. September 2018

Kollers Zukunft

25.09.2017 12:25

ÖFB: Ja zum Teamchef mit Ablaufdatum

Auch wenn man innerhalb des ÖFB nicht einer Meinung ist: Marcel Koller sitzt bei den WM-Qualifikationsspielen in Wien gegen Serbien (6. Oktober) und in Chisinau gegen Moldawien (9. Oktober) auf der Teamchef-Bank.

Stand Sonntagabend, wie ÖFB-Präsident Leo Windtner bestätigte: "Ich habe mich mit Koller am Wochenende noch einmal ausgetauscht, er will die beiden Spiele absolvieren, es steht ja auch seine Reputation als Trainer auf dem Spiel, er will seine Arbeit ordentlich zu Ende bringen und nicht schon vorher die Flinte ins Korn werfen." Sieht auch Windtner so, daher gab es von seiner Seite keine Einwände gegen den Koller'schen Plan.

Also wird der Schweizer Donnerstag seinen letzten Kader bekannt geben, danach als "Teamchef mit Ablaufdatum" (der Vertrag läuft bis 31. Dezember 2017) den Lehrgang leiten und im Happel-Stadion gegen Serbien auf der Bank sitzen.

Goldene Ananas
In der Hoffnung, dass ihn "seine" Mannschaft nicht im Stich lässt - das letzte Heimspiel seiner sechsjährigen Ära beim ÖFB will Koller nicht verlieren, auch wenn er wissen muss, dass die Aufgabe schwer ist: Serbien kämpft in der WM-Qualifikationsgruppe D um Platz eins, Österreich um die "Goldene Ananas". Und wenn Serbien schiefgeht, wer weiß, was dann in Moldawien passiert

ÖFB und Teamchef sind sich des Risikos bewusst, wie Windtner versichert: "Aber noch einmal - Koller hat große Verdienste um unseren Fußball und sich einen würdigen Abgang verdient."

PS: Die Sitzung des ÖFB-Präsidiums, in der Sportchef Willi Ruttensteiner die Gründe für den sportlichen Absturz darlegen soll, wurde von 6. auf 7. Oktober verschoben - also einen Tag nach dem Länderspiel gegen Serbien. Hat aber nichts mit dem Spiel zu tun, sondern terminliche Gründe.

Ruttensteiner beim Tag der Jugend
Während Koller übrigens beim Bundesliga-Spitzenspiel am Sonntag in Salzburg nicht gesichtet wurde, saß Ruttensteiner mit Österreichs U17-Teamchef Rupert Marko auf der Tribüne. Hatte einen ganz einfachen Grund, die beiden ehrten am von der Liga ausgerufenen "Tag der Jugend" die Salzburger Nachwuchsmeisterteams.

Peter Klöbl, Kronen Zeitung

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