So, 24. Juni 2018

"Extrem fokussiert!"

19.09.2017 17:19

Alaba - mit diesen Hightech-Methoden zum Comeback!

David Alaba hat ein Ziel. Er will in einer Woche in der Champions League gegen Paris St-Germain unbedingt spielen. Um gegen den brasilianischen Giganten Neymar, Uru-Bomber Cavani und Jungstar Mbappé dabei zu sein, arbeitet er seit seinem am 5. September gegen Georgien erlittenen Seitenbandeinriss im linken Sprunggelenk hart.

"Ich bin", betont der 25-Jährige, "extrem fokussiert, mache alles für meine Genesung." Die treibt er im Erdgeschoss des hochmodernen Leistungszentrums von Bayern München an der Säbener Straße voran. Er schuftet auf dem Unterwasser-Laufband und auf einem Unterwasser-Rad. Monitore zeigen jeden Schritt ganz genau.

Ganz oben in unserem Archiv-VIDEO sehen Sie David Alaba beim Lesen aus der Bibel!

Lukas Brandner, etwa auch Teamarzt des österreichischen Skiverbands und des Eishockey-Teams der Vienna Capitals, erklärt: "Das Sprunggelenk und die Bänder werden so geschont. Gleichzeitig verliert er kaum Muskelmasse, kann schneller wieder auf hohem Niveau zurück sein. Es ist durchaus realistisch, dass er gegen Paris schon spielen kann."

Weiters gibt es intensive Einheiten auf einem Anti-Schwerkraft-Laufband des US-Herstellers AlterG. Die sollen sich wie ein Spaziergang in der Stille und Weite des Weltraums anfühlen. Wer seine Kilometer auf dem Gerät abspult, steht in einer Überdruckkammer, die unterhalb des Rumpfes abschließt.

Das Körpergewicht kann darin gefühlt um bis zu 80 Prozent reduziert werden - perfekt zur Heilung von Gelenksverletzungen. Zudem läuft Alaba auf Sand. Brandner erläutert: "Das ist wichtig für Koordination und Gleichgewicht."

Dank des perfekten Umfelds und eines eisernen Willens scheint das Blitz-Comeback möglich. Am Montag will David dann in der Glaskuppel im zweiten Stock des Leistungszentrums sein. Dort befindet sich ein eigenes Kino mit Großbildschirm, in dem die Spieler auf Ledersitzen Mannschaftssitzungen und Video-Analysen lauschen.

Um dann perfekt vorbereitet auf Neymar, Mbappé, Cavani und Co. vorbereitet zu sein.

Matthias Mödl, Kronen Zeitung

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