Mo, 16. Juli 2018

2:2 gegen Salzburg

11.09.2017 08:03

Rapid: "Nun hat man unsere Mentalität gesehen"

Aufbruchsstimmung statt Enttäuschung bei Rapid nach dem 2:2 in Salzburg (siehe Video oben). Trainer Djuricin lobte: "Die Leistung war top." Aufsteiger" Ljubicic bleibt jetzt auch in Hütteldorf.

Nach dem Schlusspfiff in Salzburg  tauschten die Berisha-Brüder ihre Trikots. Versteckt im Kabinengang. Nach einem 2:2 kein "emotionales" Problem. Auch wenn es für Rapid bitterer schmeckte. "So ein Ausgleich in letzter Sekunde tut weh", gab Trainer Djuricin zu. Und dennoch war er mit dem Punkt zufrieden: "Wir waren hier fast 80 Minuten in Unterzahl, taktisch sehr geschickt, wollten dennoch weiter Fußball spielen. Das zeugt von hohem Niveau."

Ljubcic: "Gänsehaut pur"
Weshalb auch die Spieler nach dem neunten Duell gegen die Bullen ohne Sieg nichts von Ergebnis-Krise oder Tabellen-Niemandsland (Platz sieben, neun Punkte hinter Sturm) hören wollten - Torhüter Strebinger: "Jetzt kann jeder sagen, was er will. Nach der Roten Karte hat uns keiner mehr etwas zugetraut. Aber man hat gesehen, was wir für eine unglaubliche Mentalität haben." Und auch "neue" Qualität. Mit Berisha, der alles "anbohrte". Mit dem endlich wieder fitten Schobesberger. Und natürlich mit "Aufsteiger" Ljubicic, der nach seinem 1:0 euphorisch das Wappen küsste: "Ich bin seit der U10 bei Rapid, das war mein erstes Tor für die Profis. Gänsehaut pur."

Der 19-Jährige wechselte zwischen rechtem Verteidiger (nach dem Ausschluss bis zur Pause) und Sechser, war flexibel. "Kein Problem, man muss sich auf alles einstellen können", sagte Ljubicic abgebrüht. Daher stellte  Djuricin klar: "Nächste Woche bleibt er einmal bei uns." Die Kooperation mit Wr. Neustadt hat ein Ablaufdatum.

"Neue Waffen"
Ob Rapid  mit dem 2:2 jetzt wirklich die Kurve gekratzt hat, wird sich nächste Woche in Altach zeigen. Djuricin ist davon überzeugt: "Jetzt haben wir neue Waffen. Wir sind enttäuscht, aber die Leistung war top." Nur sollten die Hütteldorfer auch endlich einmal ein Spiel mit elf Mann beenden. Pavelics Ausschluss war bereits der vierte im siebenten Spiel. Sonst wird die angepeilte Aufholjagd unmöglich.

Rainer Bortenschlager, Kronen Zeitung

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