Sa, 15. Dezember 2018

Frühaufsicht

08.09.2017 17:38

Keine verschlossenen Türen für Schulkinder

Mit einer Frühaufsicht an fünf städtischen Pflichtschulen will Vizebürgermeisterin Anja Hagenauer künftig verhindern, dass die Kinder vor verschlossenen Türen in der Kälte warten müssen. Ab 7 Uhr ist künftig Personal des Vereins Freizeitbetreuung vor Ort.

"Es ist mir ein besonderes Anliegen, dass kein Schulkind morgens, wenn es kalt ist, vor verschlossenen Türen bibbern muss, bloß weil die Aufsichtspflicht der Lehrer erst 15 Minuten vor dem Unterricht beginnt", betont Vizebürgermeisterin Anja Hagenauer.

Die Kleinen müssen morgens nicht draußen "zittern"

Sie hat allen städtischen Pflichtschulen angeboten eine Frühaufsicht zu organisieren. In Anspruch genommen wird die Aufsicht, die der Verein Freizeitbetreuung mit seinem Personal übernimmt, ab Montag, 11. September, an den Volksschulen Aigen, Maxglan, Lehen II und Mülln sowie an der Allgemeinen Sonderschule in Maxglan.

Beaufsichtigt werden die Kleinen im Schulgebäude. Jeder Betreuer ist für maximal 25 Kinder verantwortlich. Eine Voranmeldung ist nicht nötig.

"Wir werden im Schuljahr 2017/2018 für 183 Unterrichtstage 25.000 Euro für die Frühaufsicht zur Verfügung stellen", so Hagenauer. Es stehen aber noch weitere Mittel für interessierte städtische Schulen bereit.

Manuela Kappes, Kronen Zeitung

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