Do, 13. Dezember 2018

Nervenkitzel pur

09.09.2017 07:14

"Todeskäfig": Auge in Auge mit dem Riesen-Krokodil

Mit den Haien schwimmen kann doch jeder. Zumindest dürften sich das die Betreiber eines Reptilienparks in Australien gedacht haben. Sie bieten einen Nervenkitzel der besonderen Art: In der "Crocosaurus Cove" können Besucher mit riesigen Salzwasserkrokodilen schwimmen - vorausgesetzt, sie bringen genug Mut auf, den Abstieg in den "Cage of Death" (Todeskäfig) zu wagen.

Nur eine vier Zentimeter dicke Plexiglasscheibe trennt das riesige Salzwasserkrokodil und denjenigen, den das Tier nur allzu gern verspeisen möchte. Die Gäste des Wasserparks "Crocosaurus Cove" im australischen Darwin, die sich wagemutig ins Wasser trauen, haben vollstes Vertrauen in die dünne Glaswand, die sie vor dem Raubtier schützt. Gebissspuren im Plexiglas des Käfigs zeugen allerdings von dessen Gefährlichkeit.

"Cage of Death" heißt die Attraktion, die den Puls der Besucher in Darwin höherschlagen lässt. "Hier bei uns ist das Salzwasserkrokodil eine Ikone und Teil unseres Lebens", sagt Betreiber Michael Scott. Mehr als 200 Krokodile und zahlreiche andere Reptilien - eigenen Angaben zufolge die größte Sammlung australischer Reptilien auf dem Kontinent - leben in dem Park, der 2008 seine Pforten öffnete.

Wer Badehose oder Bikini dabei hat, ist auch schon bereit, in den Todeskäfig zu steigen. 15 Minuten können die Besucher in der Plexiglasröhre in unmittelbarer Nähe zu den Salzwasserkrokodilen verbringen, während diese gefüttert werden.

Die Raubtiere werden mehr als fünf Meter groß und bringen mehr als eine Tonne Gewicht auf die Waage - und sind somit die größten heute auf dem Planeten lebenden Krokodile. Wobei die Bezeichnung Salzwasserkrokodil irreführend ist: Ob das Wasser salzig oder süß ist, ist ihnen nämlich egal. Man findet die Raubtiere im Meer, in Flüssen und auch in Seen.

Wer lieber an Land bleiben möchte, kann den riesigen Reptilien in der "Crocosaurus Cove" auch auf anderem - weniger nervenraubendem - Weg näherkommen: So lässt sich die Fütterung auch von der Zuschauertribüne aus erleben und die Tiere können zudem im Vivarium besichtigt werden.

Für viele Besucher ist das wohl die weniger schweißtreibende Option - auch nachdem der Todeskäfig 2011 für Schlagzeilen sorgte, als ein Kabel der Verankerung riss und der Plexiglaskäfig mitsamt zwei Wagemutigen zum Boden des Krokodilbeckens sank. Der Vorfall ging glimpflich aus, verletzt wurde niemand.

Es nennt sich zwar "Todeskäfig", aber gestorben ist hier zum Glück noch niemand.

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
„Mitleidsloses Opfer“
Fox: Deshalb teilt sie ihre #MeToo-Story nicht
Video Stars & Society
Brutale Königsklasse
Rot-Orgie: Wöber-Grätsche und Müller-Kung-Fu
Fußball International
Hier das Party-Video
Rapid: 12.000 Rangers-Fans feiern Euro-Hit in Wien
Fußball International
Rot für Wöber
Tor-Show! Bayern vergeben Sieg, holen aber Platz 1
Fußball International
Auch Roma verliert
Peinlich! Real kassiert gegen Moskau Heim-Blamage
Fußball International
Salzburg-Sportboss
Freund: „Wollen das Stadion zum Brodeln bringen“
Fußball International
Rapid-Coach sicher
Kühbauer: „Haben die bessere Ausgangssituation“
Fußball International
Persönliche Probleme
Spielsucht? Celtic-Stürmer fehlt gegen Salzburg
Fußball International
Rangers-Coach
Gerrard erwartet „50:50-Match“ gegen Rapid
Fußball International
Aber er will bleiben
Liebes-Krach: Verlobte schmeißt Maradona raus
Fußball International
Es geht um China
UEFA plant Champions League am Wochenende
Fußball International

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.