Fr, 16. November 2018

Teamchef-Frage

03.09.2017 21:14

Koller: Was für ihn spricht - und was gegen ihn

Was spricht für einen Verbleib von Marcel Koller als Teamchef, was dagegen. Wo hat der Teamchef die Mannschaft zuletzt weiterentwickelt, wo hapert es.

Was für ihn spricht...

  • Einsatz, Wille: War und ist der Mannschaft nicht abzusprechen, Koller erreicht die Spieler weiter, keiner spielt gegen ihn.
  • Arnautovic: Koller machte aus ihm einen Führungsspieler, der in der Qualifikation immer Leistung zeigte, auch wenn ihm Samstag das Torglück fehlte.
  • Aufbauarbeit: Der Schweizer hat ein Team geformt, das zu außerordentlich guten Leistungen fähig war.
  • "Treue": Koller lässt nie Spieler fallen, die im Klub Probleme haben, kaum über Spielpraxis verfügen, schenkt diesen immer sein Vertrauen.
  • Taktik: Eine Handschrift ist erkennbar, es gab Zeiten, in denen das Team auswärts nie so mutig aufgetreten wäre.
  • Erfolg: Unter Koller gelang erstmals in der Geschichte die sportliche Qualifikation für eine Europameisterschaft.

Was gegen ihn spricht...

  • Ideen: Wales stellte nach der Pause auf ein 4-4-2 um, dagegen fanden weder die Spieler noch die Betreuerbank eine Antwort.
  • Alaba: Koller ist es bis jetzt nicht gelungen, die perfekte Position für den Bayern-Star zu finden.
  • Frisches Blut: Der Teamchef setzt lieber auf altbewährte Kräfte, ist ein "Gegner" von Experimenten. Einen Ulmer, Suttner oder auch Gorgon ignorierte oder ignoriert er einfach.
  • Taktik: Begann alles bei der EURO, als völlig neue Systeme probiert wurden, setzte sich in dieser WM-Quali (Wimmer als Linksverteidiger) fort.
  • Abwärtstrend: Seit der erfolgreichen Qualifikation für die EURO 2016 geht es nur noch bergab, Koller findet keine Mittel, diesen Trend zu stoppen.

Peter Klöbl, Kronen Zeitung

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