25.08.2017 10:38 |

Duell gegen LASK

Rapid-Coach Djuricin: "Müssen härter zu uns sein!"

Rapids Schlüssel zum Erfolg liegt im Zentrum. Stefan Schwab und Stephan Auer müssen am Samtag gegen den LASK im Mittelfeld die Löcher stopfen. Trainer Djuricin: "Es wird Zeit für einen Sieg!"

"Wir hatten genug Nebenschauplätze. Jetzt reicht’s." Im ganz normalen Wahnsinn (Transfers, Fehlstart, Fans etc.) in Hütteldorf versucht sich Goran Djuricin auf das wesentliche zu konzentrieren: Und das ist am Samtag der LASK. "Es wird Zeit für einen Sieg",  weiß Rapids Trainer. Der seine Lehren aus dem katastrophalen 1:2 gegen Sturm (siehe Video oben) gezogen hat. Weshalb unter der Woche "an der Basis gearbeitet wurde".

Soll heißen: Der Schlüssel liegt im Zentrum. Gegen die Grazer klaffte im Mittelfeld ein Loch. Auch für Djuricin, der im Spiel nicht mehr gegensteuern konnte, unerklärlich: "Da waren irre Stellungsfehler dabei." Daher die scheinbare Ratlosigkeit mit dem Ball. Und in die Zweikämpfe kam man zu spät, daher auch die unterirdische Quote.

Djuricin über Schwab: "Er lastet sich zu viel auf"
So sahen auch Steffen Hofmann, der in der Luft hing, und vor allem "Motor" Schwab ganz schlecht aus. "Er lastet sich zu viel auf, kann nicht allein alles niederreißen", schützt Djuricin seinen Kapitän. "Er soll mehr die einfachen Bälle spielen." Und Auer, der nach seiner Erkrankung am Donnerstag wieder ins Training einstieg, nicht mehr so oft nach außen ausweichen. "Einer der beiden Sechser muss immer die Position halten", fordert Djuricin. "Wir müssen härter zu uns selbst sein, besser absichern."

Das trichterte der 42-Jährige seinen Kickern in den letzten Tagen ein. Ob erfolgreich, wird man am Samstag gegen den LASK sehen.

Rainer Bortenschlager, Kronen Zeitung

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