Mi, 19. Dezember 2018

16.08.2017 14:41

Wohnbauoffensive der Regierung steckt fest

Die von der Regierung 2015 beschlossene Wohnbauoffensive steckt immer noch fest. Derzeit wartet die vor rund einem Jahr eigens gegründete Wohnbauinvestitionsbank (WBIB) noch auf grünes Licht aus Brüssel: Der Ex-s-Bausparkassen-Chef Josef Schmidinger, der nun für die Erste Bank tätig und einer der drei WBIB-Geschäftsführer ist, rechnet mit einem EU-Okay im September.

Danach soll die WBIB in einem ersten Schritt Kredite im Volumen von 700 Mio. Euro von der Europäischen Investitionsbank (EIB) aufnehmen und diese Darlehen - versehen mit einer Haftung der Republik Österreich - an die gemeinnützigen Bauträger weitergeben. Das Modell könne selbstverständlich mit Hilfe von Ländern noch auf höhere Quoten aufgestockt werden, so Schmidinger im Ö1-"Morgenjournal".

Der Staat will die geplante Wohnbauoffensive also nicht direkt mit Steuergeldern fördern, sondern über eine Haftung unterstützen. Die Wohnbauinvestitionsbank soll als Gelddrehscheibe für den von der Bundesregierung geplanten Bau von 30.000 leistbaren Wohnungen binnen fünf bis sieben Jahren dienen. Die WBIB ist privatwirtschaftlich organisiert und gehört den großen österreichischen Banken.

"Der Staat hat den Vorteil, dass die Verschuldung nicht ansteigt", erklärte der WBIB-Chef. Gleichzeitig würden Wohnungen geschaffen, die im leistbaren Bereich blieben und durch diese Investitionen zusätzlich Arbeitsplätze in Österreich gesichert, womit auch wiederum der Staat Einnahmen habe. Eine leistbare Wohnung definiert der Wohnbauexperte mit maximal 600 Euro pro Monat für 60 bis 70 Quadratmeter.

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Überfall in Ottakring
Elf Jahre Haft für zwei Beteiligte an Postraub
Österreich
Deutsche Bundesliga
Dortmund-Pleite, Hinteregger nach Tor verletzt out
Fußball International
Deutsche Bundesliga
2:0 gegen Nürnberg! Gladbach nicht zu stoppen
Fußball International
Vertrag bis 2019
Ibrahimovic bleibt bei Los Angeles Galaxy
Fußball International
Der krone.at-Talk
Ist das Weihnachtsfest noch zu retten?
Österreich

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.