22.11.2006 13:52 |

Viel zu warm

Skiregionen kämpfen mit Schneemangel

Den österreichischen Skiregionen fehlt kurz vor dem Start der Wintersaison der Schnee. Auch waren die Temperaturen bisher zu warm, um die weiße Pracht künstlich herzustellen. Die Tourismus- Verantwortlichen sind dennoch optimistisch. Zudem wurden die ersten Schneeflocken gesichtet.

Im bekannten Wintersportort Lech am Arlberg ist man vorsichtig optimistisch, was den geplanten Saisonstart am 1. Dezember angeht. In Lech habe es in dieser Nacht zu schneien begonnen, zur Zeit lägen rund 15 Zentimeter. Anfang nächster Woche werde man über den Saisonstart entscheiden, hieß es vom Tourismusverband.

Im Bregenzerwald ist Schnee derzeit noch Mangelware, die Tourismus- Verantwortlichen zeigten sich aber optimistisch, dass der geplante Saisonstart am 8. Dezember hält. Neben der Hoffnung auf Schneefälle gründete die Zuversicht vor allem auch auf die kälter werdenden Temperaturen, was eine künstliche Beschneiung möglich macht.

Selbst Schneekanonen versagen den Dienst
In den Salzburger Wintersportzentren Flachau und Zell am See stehen die Schneekanonen seit zwei Wochen still. Obwohl es in der Nacht in den oberen Lagen geschneit hat, sind die Temperaturen zu mild, um die Kanonen anzuwerfen. Die Schmittenhöhenbahnen in Zell am See müssen ihren für kommendes Wochenende geplanten Saisonstart verschieben.

Saisonstart am 2. Dezember fraglich
Auch in der oberösterreichischen Skiregion Dachstein West fiel der Saisonstart den warmen Temperaturen zum Opfer. Gleiches Bild am Semmering in Niederösterreich, hier hofft man auf Schnee bis Anfang Dezember. Im Kärntner Nassfeld freute an sich am Mittwoch über die ersten weißen Flocken. Ob der für den 2. Dezember geplante Saison-Start eingehalten werden kann, entscheidet sich in den nächsten Tagen.

Die Wetterfrösche prognostizieren jedenfalls bis Mitte nächster Woche beständiges sonniges Wetter mit Temperaturen von bis zu 18 Grad. Ein Wintereinbruch ist vorerst nicht in Sicht.

Freitag, 25. Juni 2021
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