26.04.2017 09:44 |

Junge Frau gesucht

Kind treibt im Inn: Ermittlungen nach Scherzanruf

Mit unterdrückter Nummer und unter Angabe eines falschen Namens schlug eine junge Frau Dienstagnacht in Innsbruck Alarm: "Ein Kind treibt im Inn!" Ein Großeinsatz mit 150 Mann war die Folge, gefunden wurde aber niemand. Die Polizei ermittelt inzwischen wegen des Missbrauchs von Notzeichen.

Sirenengeheul schreckte die Tiroler Landeshauptstadt Dienstag gegen Mitternacht aus dem Schlaf: Eine Anruferin hatte Alarm geschlagen und von einem Kind berichtet, das im Inn treibend gegen das Ertrinken ankämpft.

Mit Booten Inn abgesucht

Rettung, Wasserrettung, Feuerwehr und Polizei rückten daraufhin aus - insgesamt 150 Mann. Mit Booten wurde der Inn abgesucht, mit starken Strahlern die Ufer ausgeleuchtet. Vergebens: Trotz der intensiven Suche konnte niemand gefunden werden.

Polizei sucht nun nach Anruferin

Die Polizei geht mittlerweile davon aus, dass es sich um einen (teuren) Scherz gehandelt hat: Weder die Rückrufnummer noch der von der Anruferin angegebene Name existieren. Vermutlich hatte die Frau mit einem Wertkartenhandy angerufen. Laut ersten Ermittlungen soll es sich um eine junge Frau oder Mädchen handeln. Jetzt versucht die Polizei, die Anruferin ausfindig zu machen. Wird sie erwischt, droht eine saftige Strafe wegen Missbrauch von Notzeichen.  Immerhin standen Einsatzkräfte stundenlang im Einsatz!

Von Philipp Neuner, Kronenzeitung

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