22.04.2017 17:00 |

Kleiner Wohnen

Wie ein Würfel die gesamte Einrichtung ersetzt

Mit einem innovativen System für Mini-Wohnungen sorgt ein Architekt für die Lösung fast aller Platzprobleme. Ein Würfel ersetzt die gesamte Einrichtung - und sieht sogar noch gut aus!

Auf die Größe kommt es an - zumindest beim Einrichten. Denn der Wohnraum in den großen Städten wird pro Kopf tendenziell weniger. Immer mehr Mieter müssen sich immer weniger Platz teilen. Doch frei nach Friedrich Schiller: Raum ist in der kleinsten Hütte. Und: Bald sind alle Ausreden fehl am Platz. Zumindest wenn es nach dem deutschen Designer Nils Holger Moormann geht. Denn der umtriebige Unternehmer und Autodidakt aus Aschau im Chiemgau hat einen "Wunder-Würfel" entwickelt, der das Leben auch auf kleinstem Raum revolutioniert und selbst in einer Ein-Zimmer-Wohnung nichts vermissen lässt. Denn wer braucht schon Schlafgemach, Abstellkammer, Fahrradabstellplatz und Sitzecke für die Küche, wenn man alles in einem einzigen Kubus aus Holz und Metall bekommen kann, der noch dazu ziemlich schick ist.

Das Multi-Möbelstück namens "Kammerspiel" funktioniert eigentlich ganz einfach. Der trendige Klotz wird in die Mitte des Zimmers platziert, er fungiert als Raum im Raum. Auf gerade einmal acht Quadratmeter Grundfläche bietet er an den Außenseiten u. a. eine Sitzecke für die Küche, ein Platzerl zum Lesen und eine Abstellvorrichtung für das Fahrrad, die gleichzeitig zum Wandbild wird. Über Stiegen (die auch als Schubladen fungieren) gelangt man gleichsam zur Dachterrasse des Prototyps. Dort befindet sich der Schlafbereich - mit Doppelbett. Schließlich soll in der Single-Wohnung der Zukunft auch die Romantik nicht zu kurz kommen. Neben der Matratze gibt es eine Ladestation fürs Handy und natürlich ein Nachttischlamperl.

Seine wahre Größe zeigt der Winzling im Innenbereich. Es gibt einen begehbaren Schrank, Bücherregale und sogar einen Mini-Weinkeller für 25 Flaschen. Einer rauschenden Einweihungsfeier steht nichts im Weg!

Hergestellt ist übrigens alles aus natürlichem Kiefer-Sperrholz. Die Oberflächen sind teils mit Multiplexplatten überzogen. "Das macht es widerstandsfähig", plaudert Moormann aus dem Nähkästchen. Nur über eines hüllt er sich noch in Schweigen: den Preis. Ob der auch klein ausfällt, wird sich also noch zeigen.

Gregor Brandl, Kronen Zeitung

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