Start in Play-offs

Jakob Pöltl: “Für uns kann es sehr weit gehen”

Sport
15.04.2017 08:39
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Die 51 Siege in 82 Spielen des Grunddurchgangs seiner Toronto Raptors - wertlos! Weil zu Beginn der Play-offs in der Milliardenliga NBA alles auf null gestellt wird, das Spiel physisch und psychisch jetzt ein anderes wird. "Wie das Team hatte auch ich Höhen und Tiefen, aber wir sind für die heiße Phase bereit", sagt Jakob Pöltl.

Der mit den Kanadiern in der ersten Runde auf Milwaukee mit "The Greek Freak" Giannis Antetokounmpo, der bei Punkten, Rebounds, Assists und Blocks in den Top 20 der Liga steht, trifft, als drittbestes Team des Ostens Heimrecht hat. Mit gekürzter Rotation, was weniger Spielzeit für den 21-jährigen Österreicher bedeuten kann: "Kein Problem, man weiß nie, wann dich das Team braucht. Mittlerweile habe ich mich gut auf diese Von-null-auf-hundert-Situationen eingestellt", sagt Pöltl.

Dessen Team in der zweiten Saisonhälfte mit den Neuzugängen Ibaka und Tucker defensiv einen stabileren Eindruck machte, mit der Rückkehr des verletzten Lowry klarer Favorit in der Serie ist. 21 Partien konnten die Raptors nach zweistelligem Rückstand drehen - "was ein schlechtes und gutes Zeichen zugleich ist. Gegen starke Teams wird es nicht reichen, wenn wir den Beginn verschlafen", weiß der Wiener. Dessen Truppe gegen Milwaukee drei von vier Saisonduellen gewann, in der zweiten Runde würde aber dann wohl Meister Cleveland warten ...

"Zeigen wir unser bestes Basketball, kann es dennoch sehr weit gehen", glaubt der 2,13-m-Center, den die TV-Experten bei seinen Dunks nur als "Austrian Hammer" bezeichnen. Wenn es Toronto tatsächlich ins Finale schaffen will, muss zwischendurch sicher der Hammer her.

Florian Gröger, Kronen Zeitung

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