Capitals warten

Salzburg deklassiert! KAC im EBEL-Finale

Sport
26.03.2017 16:32
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Der KAC steht erstmals seit vier Jahren wieder im Finale der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL). Die Klagenfurter besiegten am Sonntag zu Hause Red Bull Salzburg mit 4:0 und entschieden die "best of seven"-Halbfinalserie mit 4:2 für sich. Der KAC trifft nun im Finale auf die Vienna Capitals, Spiel eins der "best of seven"-Serie steigt am Freitag (20.15 Uhr) in Wien.

Der KAC vollendete vor fast 5.000 Zuschauern mit starker Leistung das Comeback. Titelverteidiger Salzburg hatte die ersten zwei Spiele jeweils mit 4:1 für sich entschieden, doch zum siebenten Mal in der 19-jährigen EBEL-Geschichte schlug eine Mannschaft mit vier Siegen in Folge zurück.

In der Klagenfurter Stadthalle waren die Roten Bullen im ersten Drittel das etwas bessere Team, die Kärntner hielten aber mit schonungslosem Einsatz (13 geblockte Schüsse) dagegen. Zu Beginn des Mitteldrittels spielten die Rotjacken dann eine ihrer Stärken in dieser Serie aus: der KAC verwertete sein erstes Powerplay zur Führung, als Manuel Geier aus der Drehung ins Kreuzeck traf (22.).

Mit der Sicherheit der Führung, aggressivem Spiel und starkem Forechecking übernahmen die Gastgeber immer mehr das Kommando und schafften in der 47. Minute die Vorentscheidung. Ziga Pance traf im zweiten Versuch zum 2:0. Mit einer Ausnahme hatte der Rekordmeister danach die Partie sicher im Griff, Jamie Lundmark setzte mit einem Doppelpack innerhalb von 59 Sekunden (54./PP, 55.) den Schlusspunkt.

Zum dritten Mal Finale zwischen Caps und KAC
Nun stehen sich zum dritten Mal in der Geschichte der EBEL (seit 2003/04) der KAC und die Vienna Caps im Finale gegenüber. 2004/05 gewannen die Caps die Endspielserie mit 4:3-Siegen und holten erstmals seit 43 Jahren wieder den Titel nach Wien. Trainer beim bisher einzigen Meistertitel der Clubgeschichte war Jim Boni, Kapitän der aktuelle KAC-Sportdirektor Dieter Kalt. 2012/13 machten die Kärntner im Finale mit 4:0-Siegen kurzen Prozess und feierten ihren 30. und bisher letzten Meistertitel.

Salzburg verpasste erstmals seit vier Jahren den Finaleinzug und auch die Chance, erstmals in der EBEL-Geschichte den Titel-Hattrick zu schaffen.

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