Nach 69 Tagen

Vertrag für Eisenbahnbrücke endlich unterzeichnet

Bereits am 7. Dezember haben sich Land und Stadt über die Kostenteilung für die neue Donaubrücke geeinigt. 36 Millionen Euro soll die Landeshauptstadt beisteuern, 24 das Land. Erst seit Dienstag ist das Papier unterzeichnet. Strittig waren Mehrkosten für die Mühlkreisbahn, die Linz nicht bezahlen wollte und auch wird.

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"Ich müsste sofort entmündigt werden", meint der Linzer SP-Stadtchef Klaus Luger. Für ihn war beim Verhandeln um die Finanzierung der Eisenbahnbrücke klar, dass Linz keinen Cent zum "Landesprojekt" Mühlkreisbahn zahlen wird: "Das habe ich auch bei der Einigung betont, scheinbar hat sich der Landeshauptmann einige Zeit nicht erinnern können!"

Wie berichtet, wird die Mühlkreisbahn über die neue Donaubrücke bis zum Hauptbahnhof fahren und einen Teil der 2. Schienenachse benutzen. Bei der Brücke teilen sich Stadt und Land die Kosten im Verhältnis 60:40, bei der Schienenachse ist der Schlüssel 55:45. "Die Mehrkosten für die Mühlkreisbahn muss das Land alleine tragen, wir ermöglichen die technischen Voraussetzungen, wie etwa ein drittes Gleis, reden aber beim Projekt nicht mit", ist Luger nun mehr denn je von einer Fertigstellung der Brücke 2020 überzeugt. Beim Brücken-Poker wurde auch über das Kepler-Klinikum verhandelt. Linz verpflichtet sich drei weitere Jahre ein Viertel des jährlichen Abgangs (zwischen acht und neun Millionen €) zu tragen.

Mario Zeko, Kronen Zeitung

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