13.12.2016 16:49 |

Nach Einbruch

Bub blendet Heli-Pilot mit Laser - Duo entkommen

So gut wie sicher hatte der Polizeihubschrauber jene Kriminellen im Visier, die in die Wohnanlage von Altkanzler Franz Vranitzky in Wien-Döbling eingebrochen waren. Doch ehe die Fahndungsfalle zuschnappte, gelang dem Duo die Flucht. Ein 15-Jähriger hatte den Piloten mit einem Laserstrahl geblendet!

Dabei hatte der Hubschrauber die durch eine Schrebergartensiedlung fliehenden Einbrecher bereits fix in seinem Lichtkegel. "Doch dann wurde die Besatzung von einem grünen Lichtstrahl geblendet und der Helikopter musste abdrehen. Durch den Einsatz des Autopiloten konnte aber die Kontrolle über den Hubschrauber behalten werden", schildert ein Beamter.

Während sich das Duo, das eine Wohnung im Haus von Franz Vranitzky geknackt hatte, aus dem Staub machte, schlug die Stunde des Piloten! Der mit einem Spezialhelm ausgerüstete Flieger konnte nämlich den Urheber der gefährlichen grünen Lichtspiele orten.

Polizisten statteten 15-Jährigem Besuch ab
Als die Polizei-Libelle nach der vereitelten Luftfahndung auf die Einbrecher wieder die Kaserne ansteuerte, klopften die Kollegen vom Boden an der Tür des Missetäters. Der verdutzte Vater des 15-Jährigen öffnete den Beamten und antwortete, gefragt ob er einen Laser hat: "Ich nicht, aber mein Sohn." Der Übeltäter fiel angesichts der Polizisten aus allen Wolken und bekam eine Anzeige wegen vorsätzlicher Gefährdung der Sicherheit der Luftfahrt.

Die Anzahl der Laserattacken mit einer Reichweite von bis zu fünf Kilometern auch auf Lokführer und Autos nimmt stetig zu. Es drohen mehrjährige Strafen!

Florian Hitz und Christoph Budin, Kronen Zeitung

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