Sa, 20. Oktober 2018

Kandidatur fix

16.11.2016 11:36

Frankreichs Jungstar Macron will Präsident werden

Der frühere französische Wirtschaftsminister Emmanuel Macron tritt bei der Präsidentschaftswahl im Frühjahr an. Der parteilose Polit-Jungstar verkündete am Mittwoch in der Pariser Vorstadt Bobigny seine Kandidatur für das höchste Staatsamt.

Damit fordert der 38-jährige Ex-Investmentbanker den sozialistischen Präsidenten Francois Hollande heraus, für den er erst als Berater und dann als Wirtschaftsminister gearbeitet hatte. Hollande selbst hat seit Monaten mit katastrophalen Umfragewerten zu kämpfen und sich bisher noch nicht festgelegt, ob er erneut für das höchste Amt im Staat kandidieren will.

Macrons Schritt war schon länger erwartet worden. Er hatte im Frühjahr die politische Bewegung "En Marche!" (Vorwärts) gegründet, die er "weder rechts noch links" positionierte. Nach zunehmenden Spannungen mit Premierminister Manuel Valls war Macron im August als Minister zurückgetreten.

Unverbrauchtes Gesicht ohne Parteiapparat
Für viele Franzosen ist Macron ein Hoffnungsträger, der das unter hoher Arbeitslosigkeit und schwachem Wirtschaftswachstum leidende Land nach vorne bringen könnte. In Umfragen liegt er klar vor dem unbeliebten Hollande. Allerdings hat er keinen Parteiapparat hinter sich und ist noch nie in ein Amt gewählt worden.

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.